Kroatischer Leistungsträger verlängert Vertrag bei den Kadetten Schaffhausen
Die Kadetten Schaffhausen binden einen weiteren Leistungsträger an sich: Patrik Martinovic unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2028, nachdem bereits Odinn Thor Rikhardsson und Ariel Pietrasik ihre Kontrakte verlängert hatten.
Eine weitere Vertragsverlängerung ist unter Dach und Fach: Wie die Kadetten Schaffhausen am Montag mitteilen, konnten sie den Linkshänder Patrik Martinovic bis im Sommer 2028 an sich binden. Er konnte die Verantwortlichen insbesondere mit seiner Spielstärke und Dynamik überzeugen, heisst es in der entsprechenden Mitteilung.
Der in Rijeka geborene Kroate wurde im Februar 2024 von European-League-Teilnehmer AEK Athen zu den Munotstädtern geholt und entwickelte sich dort zu einer Schlüsselfigur. Martinovic erzielte bislang 191 Liga-Treffer, hat aber auch ein gutes Auge für seine Mitspieler. «Mit dieser Variabilität hatte er einen grossen Anteil an den Erfolgen in den letzten knapp zwei Jahren mit zwei Meisterschaften, einem Cupsieg sowie zwei Supercup-Erfolgen», schreiben die Kadetten in der Mitteilung.
Champions League als grosses Ziel
«Ich freue mich sehr über die Vertragsverlängerung. Das ist ein grosser Schritt in meiner Karriere», lässt sich der 25-Jährige zitieren. «Ich möchte mit diesem Verein in Zukunft gerne in der Champions League spielen, das ist mein grosses Ziel.» Martinovic fühlt sich demnach nicht nur in der Mannschaft, sondern auch in Schaffhausen wohl – die Sprache hat er schnell gelernt.
Grosse Freude über die Vertragsverlängerung hat auch der Geschäftsführer der Kadetten Schaffhausen, David Graubner. «Patrik ist mit seiner Polyvalenz, aber auch mit seiner Persönlichkeit ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft», lässt er sich zitieren. «Wir sind glücklich, dass er den Weg mit uns weitergehen möchte.» Präsident Giorgio Behr ergänzt, dass man auf einem guten Weg sei und begehrte Spieler mittel- und langfristig in Schaffhausen halten wolle. «Unser Ziel ist es, eine starke Mannschaft für die nächsten Jahre aufzubauen und zusammenzuhalten. Mit dieser streben wir national wie international nach Grossem», heisst es in der Mitteilung.