Mammern sagt Nein zum Projekt «Rotkehlchen»

Jurga Wüger | 
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Für die Schulraumerweiterung gab es ein Nein an der Urne. Visualisierung: zVg

Mammern sagt Nein zur Schulraumerweiterung.

Von Jurga Wüger und Margrith Pfister-Kübler

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Mammern haben über das Projekt «Rotkehlchen» abgestimmt. Mit dem Projekt sollen die Primarschule erweitert, der Altbau saniert und moderne Lern- sowie Betreuungsräume geschaffen werden.

Der Baukredit von über einen Baukredit von 6,43 Millionen Franken wurde mit 164 Nein- zu 121 Ja-Stimmen abgelehnt. Die Stimmbeteiligung lag bei 72,1 Prozent.

Der Antrag zur Urnenabstimmung wurde einst durch Stimmbürgerin Monika Saint-Paul gestellt. «Im Nachhinein muss ich zugeben, dass die Urnenabstimmung etwas gebracht hat. Noch nie hatten wir eine so hohe Stimmbeteiligung», so Gemeindepräsidentin Anita Dähler und zeigte sich erstaunt über das klare Nein.

Das Erstaunen über die klare Ablehnung war auch bei Schulpräsident Tobias Kohler gross. «Der Gemeinderat wird in den nächsten Wochen versuchen, sich ein Bild über die Ablehnungsgründe zu machen. Es waren wohl die finanziellen Risiken, die Zukunftsängste. Jetzt müssen wir überlegen, was machbar ist.» Vorgespurt sei im Kanton Thurgau die Bildung einer Volksschulgemeinde in Richtung Steckborn, so die Gemeindepräsidentin. Für die Sanierungsphase werde vermutlich der Schulbetrieb ausgelagert werden müssen. Eine Lösung für den fehlenden Raumbedarf wie auch für den Ersatz des Kulturpavillons werden separat angegangen.

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