Ein Weltstar für das «Stars in Town»: Sting kommt nach Schaffhausen

Ralph Denzel | 
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Der britische Musiker Sting wird Ende Juli 2026 in Schaffhausen auftreten. Bild: Keystone

Er ist einer der grössten Stars, die es in der Musikwelt aktuell gibt, füllt Stadien um die ganze Welt, hat über 200 Millionen Alben verkauft – und kommt nach Schaffhausen. Das «Stars in Town» hat einen Coup gelandet und Sting engagieren können – auch weil es schon lange nicht mehr nur ein kleines Festival ist.

Ein «Meilenstein für das ‹Stars in Town›» – so steht es in der Medienmitteilung, die die Veranstalter Gadget verschickten. «Ein grosser Traum geht in Erfüllung», wird in der gleichen Mitteilung Festivaldirektor Adrian Brugger zitiert. «Das ist der grösste Künstler, der jemals bei uns auf der Bühne stand», heisst es weiter.

Und in der Tat ist der Name, den das «Stars in Town» kommendes Jahr auf den Herrenacker bringt, eine Liga für sich. Niemand Geringeres als Sting wird 2026, im Jubiläumsjahr, auf der Bühne des «Stars in Town» stehen.

Das ist das bisherige Programm am «Stars in Town» – und das kostet es

Mittwoch, 29. Juli 2026: Sting, TBA, TBA, 1-Tageskarte: 120 Franken

Freitag, 31. Juli 2026: Gölä, The BossHoss, Megawatt,1-Tageskarte: 115 Franken

Donnerstag, 6. August 2026: Macklemore, Lo & Leduc, Gigi Malua 1-Tageskarte: 115 Franken

Freitag, 7. August 2026: Amy Macdonald, Baschi, Kamrad 1-Tageskarte: 115 Franken

Samstag, 8. August 2026: Wincent Weiss, Max Giesinger, Madeline Juno, 1-Tageskarte: 115 Franken.

Alternativ kann man auch einen Mehrtagespass für alle sechs Tage mit 15 Prozent Rabatt erhalten. Dieser kostet 590 Franken, die «Early-Bird-Karten» sind bereits ausverkauft. VIP-Tickets sind ab November 2025  verfügbar.

«Wir sind sehr stolz», sagt Nora Fuchs, Mediensprecherin des «Stars in Town», auf Anfrage. «Sting ist so ein grosser Act. Ein Mann, der Musikgeschichte geschrieben hat.» Und dieser Mann kommt in die Munotstadt – man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen.

Würde man alle Auszeichnungen von Gordon Matthew Thomas Sumner, so sein bürgerlicher Name, aufzählen, könnte man wohl eine ganze Zeitungsseite füllen. So waren seine Werke mehrmals für einen Oscar nominiert, insgesamt hat er 17 Grammys, eine der grössten und wichtigsten Auszeichnung für einen Musiker überhaupt, in seiner Trophäenwand stehen, dazu Hunderte Goldene und Platinschallplatten und unzählige weitere Preise. Ein Komet wurde nach ihm benannt, ebenso wie ein Frosch in Südamerika. Er hält zwei Ehrendoktortitel und ist seit 2003 in der Rock and Roll Hall of Fame verewigt.

Mehr als nur ein kleines Festival

Mit so einem Act festigt das «Stars in Town» seinen Status als Marke am Musikmarkt. Auch wenn der Rahmen auf dem Herrenacker noch immer heimelig ist und man wohl selten seinen Stars so nahe kommen kann wie dort, so ist das «Stars in Town» eben weit mehr geworden als ein kleines Festival.

«Wir haben uns einen Namen, auch international, gemacht.»

Nora Fuchs, Mediensprecherin «Stars in Town»

Zwar sind Schaffhauserinnen und Schaffhauser regelmässig noch immer überrascht, wenn plötzlich Namen wie Bryan Adams, Die Toten Hosen, Scorpions oder Alice Cooper im Line-up auftauchen. Gleichzeitig zeigt das, was jetzt in Sting seinen Höhenpunkt erreicht, aber auch nur, dass hinter der kuschligen Fassade auf dem Herrenacker ein anerkanntes und vor allem bekanntes Festival steht. Das bestätigt auch Nora Fuchs: «Wir haben uns einen Namen, auch international, gemacht.» Daher schaffe man es auch, solche Grössen in die Munotstadt zu locken.

Bricht Sting den «Hosen-Rekord»?

Der Vorverkauf für das Festival beginnt am Mittwoch um 10 Uhr, auch für den 29. Juli, wenn Sting zusammen mit dem Ausnahmegitarristen Dominic Miller und dem Luxemburger Schlagzeuger Chris Maas auf der Bühne stehen wird. Den «Rekord» für den schnellsten gefüllten Abend halten bisher Die Toten Hosen. Dort waren binnen Minuten alle Karten vergriffen. Wird Sting diesen Rekord brechen? «Wir werden sehen», sagt Nora Fuchs und muss lachen.

«Nach den Toten Hosen haben auch viele gesagt, dass man das nicht mehr toppen kann.»

Nora Fuchs, Mediensprecherin «Stars in Town»

Gleichzeitig fragt man sich als Festivalbesucher: Was soll jetzt noch kommen? Mit einem Weltstar wie Sting setzt das «Stars in Town» sich selbst enorm hohe Massstäbe, von denen man auch irgendwo erwartet, dass diese wieder erfüllt beziehungsweise übertroffen werden im nächsten Jahr. Gleichzeitig gibt es nur wenige Künstler, die solche unsterblichen Klassiker wie «Roxanne», «Message in a Bottle», «Every Breath You Take», «Englishman in New York», «Fields of Gold» und «Fragile» geschrieben haben. Wie kann das also jetzt noch getoppt werden?

Nora Fuchs ist zuversichtlich, dass man das schaffen kann. «Nach den Toten Hosen haben auch viele gesagt, dass man das nicht mehr toppen kann. Und jetzt kommt Sting nach Schaffhausen.»

Man wolle das Festival weiterentwickeln, jedes Jahr aufs Neue.

Für Schaffhausen steht derweil ein Highlight im Festivalsommer 2026 an, wie es ihn bisher in der Musikgeschichte der Stadt noch nicht gab.

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