«Fire on the Rocks» fällt ins Wasser: Kanton erlässt Feuerwerksverbot

Till Burgherr (tbu) | 
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Die Raketen dürfen nicht gezündet werden. Bild: Melanie Duchene

Das Grossfeuerwerk «Fire on the Rocks» fällt der anhaltenden Trockenheit zum Opfer. Eine Ausnahmebewilligung wird wegen der hohen Waldbrandgefahr nicht erteilt. Das Verbot gilt weiterhin auch für den 1. August. Ebenfalls untersagt sind Höhenfeuer.

Am 1. August bleibt es im Kanton Schaffhausen still am Himmel: Wegen der anhaltenden Trockenheit sind Feuerwerk und Höhenfeuer verboten. Wegen der ausserordentlichen Trockenheit und der hohen Waldbrandgefahr hat das Finanzdepartement entschieden, dem Grossfeuerwerk «Fire on the Rocks» keine Ausnahmebewilligung zu erteilen. Der Entscheid erfolgte auf Empfehlung des Teilstabs Trockenheit der Kantonalen Führungsorganisation und in Absprache mit den Gemeinden Neuhausen und Laufen-Uhwiesen.

Nach Angaben der Behörden ist eine Entspannung der Lage derzeit nicht in Sicht. Die Wetterprognosen sagen bis Anfang August weiterhin heisses und trockenes Wetter voraus. Eine Entschärfung der Waldbrandgefahr sei erst nach einer längeren Phase intensiver Niederschläge zu erwarten.

Offene Feuer sind verboten

Das Feuerverbot gilt im gesamten Wald sowie in einem Abstand von 50 Metern zum Waldrand. Verboten sind sämtliche offenen Feuer sowie das Wegwerfen brennender oder glimmender Gegenstände, insbesondere von Raucherwaren. Auch das Abbrennen von Feuerwerk ist im gesamten Kantonsgebiet untersagt. Das Verbot gilt ausdrücklich auch für den Nationalfeiertag.

Erlaubt bleiben im Siedlungsgebiet lediglich Feuer in befestigten Feuerstellen sowie die Verwendung von Kohle-, Gas- und Elektrogrills. Diese dürfen jedoch nur unter ständiger Aufsicht betrieben werden. Allfälliger Funkenflug ist sofort zu bekämpfen, die Brandstelle darf erst verlassen werden, wenn sie vollständig gelöscht sind. Bei starkem Wind empfehlen die Behörden, ganz auf Feuer im Freien zu verzichten.

Das Feuer- und Feuerwerksverbot gilt bis auf Widerruf. Verstösse können mit einer Busse geahndet werden, schreibt der Kanton weiter. Die zuständigen Behörden wollen die Entwicklung der Waldbrandgefahr laufend beobachten und die Massnahmen bei Bedarf anpassen.

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Kommentare (1)

Christa Lendi-Gubler Fr 24.07.2026 - 16:26

Endlich einmal ein Nationalfeiertag OHNE unzeitgemässe Feuerwerke, die Natur und die Tiere sind dankbar 👍

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