Trotz schwierigem Marktumfeld: Die SN können auf treue und fleissige Leserinnen und Leser zählen

Fabian Babic | 
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SN Abonenntin Yolanda Merri - Roth liest ihre Zeitung gemuetlich in der Stube auf dem Sofa , fotografiert anlaesslich der 160 Jahre Schaffhauser Nachrichten Jubilaeums Ausgabe, am Montag, 22. November, 2021. (Melanie Duchene / Schaffhauser Nachrichten)
Rund eine halbe Stunde verbringen die Leserinnen und Leser der SN mit einer Ausgabe. Archivbild: Melanie Duchene

Wie viel Zeit verbringen Leserinnen und Leser mit einer SN-Ausgabe? Und wie viele von ihnen würden die Zeitung vermissen, wenn sie verschwindet? Mit diesen Fragen hat sich das Marktforschungsinstitut Wemf AG erneut auseinandergesetzt. Die wichtigsten Erkenntnisse.

In der stürmischen Medienbranche werden sie heiss erwartet: die Zahlen der Wemf AG. Zweimal jährlich ermittelt das Marktforschungsinstitut, wie es um die Mediennutzung und Lesegewohnheiten in der Schweiz steht.

Für die «Schaffhauser Nachrichten» sind die Zahlen erneut erfreulich: In einem herausfordernden Umfeld ist die Zeitung stabil unterwegs – und darf auf eine treue Leserschaft zählen. Die Marktforscher stellen den Befragten unter anderem die Frage, ob sie einen Titel vermissen würden, sollte er nicht mehr erscheinen. Die Antwort: 83,1 Prozent der Befragten würden die SN fehlen. Bei der Grossauflage liegt der Wert bei 66,6 Prozent.

Damit zählen die SN zu den Spitzenreitern im Wirtschaftsgebiet 42, welches den Kanton Schaffhausen sowie Feuerthalen, Flurlingen, Dachsen, Laufen-Uhwiesen, Langwiesen, Basadingen, Diessenhofen, Schlatt und Schlattingen umfasst. Nur der «Landbote» in der Normalauflage erzielt einen höheren Wert in puncto Loyalität.

Zwei Lektüren pro Ausgabe

Durchschnittlich wird die SN rund eine halbe Stunde lang gelesen. Die Leserin respektive der Leser hält eine Ausgabe der Normalauflage gemäss Erhebung 30,1 Minuten in der Hand. Bei der Grossauflage sind es 26,2 Minuten. Demgegenüber wird der «Schaffhauser Bock» 14,5 Minuten gelesen.

Zudem wird auch analysiert, wie oft eine Person die Zeitung zur Hand nimmt. Dabei zeigt sich: Es bleibt selten bei einer einmaligen Lektüre. Eine Ausgabe der Normalauflage wird durchschnittlich 1,9-mal gelesen. Bei der Grossauflage sind es 1,7-mal.

Eine weitere Erkenntnis: Die Leserinnen und Leser der SN zählen zu den fleissigsten. Pro Ausgabe bei der Normalauflage verschlingt die Leserschaft rund 85,1 Prozent der dargebotenen Inhalte. Damit erreichen die SN den höchsten Wert im Wirtschaftsgebiet 42. Bei der Grossauflage liegt die Quote bei 81,3 Prozent.

Wie viele Menschen erreichen die SN? Gemäss Wemf-Auswertung sind es 38’000 Personen bei der Normalauflage (1000 mehr) sowie 61’000 Personen bei der Grossauflage (3000 weniger). Im Hinblick auf die letzte Erhebung bewegen sich diese Zahlen allerdings im statistischen Vertrauensbereich. Das bedeutet: Die SN-Leserzahlen sind stabil.

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