Cocktails beim FerienSpass: Fruchtig, bunt und natürlich

Ernst Hunkeler | 
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Fünf der jungen Drink-Mixer mit ihren Kreationen aus dem FerienSpass-Kurs: Dario, Zoé, Johanna, Valentina und Silvan (von links). Bild: Ernst Hunkeler

Bunt wie Hahnenschwänze – das englische Wort für «Cocktail» – waren die Drinks, die die FerienSpässler kreiert haben.

«Alkoholfreie Cocktails zubereiten» hiess der Kurs im Programm, gefolgt von der Aufforderung «Mix & Shake it, Baby!» Damit wäre auch 007 James Bond einverstanden, denn er ordert seinen Wodka Martini grundsätzlich «geschüttelt, nicht gerührt». Doch da sind die Gemeinsamkeiten mit der mondänen Cocktail-Welt des Agenten schon zu Ende, denn am Steiner FerienSpass kam kein Alkohol ins Spiel.

Unter der Leitung von Strandbad-Wirtin Christa Schneider und betreut von den beiden «Uferlos»-Helfern Sammy Hsamia sowie Nicola Andreossi mischten am Montagnachmittag vier Mädchen und acht Buben einen oder mehrere Drinks aus der sechs Vorschläge umfassenden Liste. Diese hatte die Kunststudentin und «Uferlos»-Mitarbeiterin Sammy zusammengestellt, wobei in allen Fällen die Kriterien fruchtig, bunt und natürlich alkoholfrei galten. Die Namen waren so schillernd wie die Ergebnisse in den Gläsern, wobei natürlich auch der stilgerechte Schmuck aus Schirmchen oder «Dekospiessli» nicht fehlte. Als Werkzeuge dienten unter anderem Stössel, um die Beeren zu zerkleinern, Pressen und natürlich Messbecher, damit die Mischung auch rezeptgetreu herauskam. Als Ingredienzien kamen Früchte wie Himbeeren, Erdbeeren, Passionsfrüchte, Limetten und Orangen zum Einsatz, angerührt mit Fruchtsäften und Mineralwasser. Die fertigen Cocktails gingen etwa unter den Namen «President Cocktail» «Virgin Strawberry» oder «Long Distance Runner» über die Theke in Form von Badi-Tischen.

Ein Schluck für die Eltern

Als Beispiel sei das Rezept Bunt-Getränk «für Langstreckenläufer» genannt: Saft von einer halben Limette, sechs Centiliter Ananassaft, Saft von einer halben Passionsfrucht. Damit das Mixen und Degustieren auch ja nicht etwa zu langweilig wurde, spielten die Kids zwischendurch auf der Badiwiese Fussball oder schwammen im Rhein. Zum Abend hin waren die Eltern der jungen Drink-Shaker auf einen Blick und einen Schluck geladen. Die Frage, ob es diesen FerienSpass im kommenden Jahr wieder geben solle, beantwortete die zwölfjährige Valentina so: «Ja – zu 110 Prozent.»

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