Rutschige Böden in der Rhybadi sorgen für Ärger – nun bessert die Stadt nach
Nachdem die Rhybadi erst kürzlich umfassend saniert worden ist, sorgen die neuen Oberflächen für Probleme. Viele Badegäste empfinden sie als zu rutschig und sie werden schneller dreckig. Nun will die Stadt Schaffhausen nachbessern.
Im vergangenen Winter wurde die Tragkonstruktion der Rhybadi umfassend saniert, um die Lebensdauer des historischen Flussbads zu verlängern. Seit Beginn der Badesaison 2026 hätten sich jedoch Rückmeldungen von Badegästen gehäuft, die die neuen Oberflächen als zu rutschig empfinden, wie die Stadt Schaffhausen am Donnerstag in einer Medienmitteilung schreibt.
Zwar würden die Oberflächen die vorgeschriebenen Anforderungen an die Rutschfestigkeit erfüllen, so die Stadt weiter, trotzdem würden aktuell die Ursachen untersucht und mögliche Verbesserungen geprüft. Stand heute seien die neuen Oberflächen bereits mehrfach mit einem speziellen Bürstensystem bearbeitet worden. Dadurch habe sich die Trittsicherheit zwar verbessert, der Effekt halte jedoch bisher nicht dauerhaft an.
Bis eine langfristige Lösung umgesetzt werden kann, will die Stadt an besonders stark frequentierten Bereichen zusätzliche Matten auslegen. Damit soll die Sicherheit der Badegäste erhöht werden.
Rutschiger und schmutzanfälliger Betonschutz
Die Sanierung der Rhybadi war notwendig geworden, nachdem Untersuchungen 2024 altersbedingte Schäden an der Betontragkonstruktion aus dem Jahr 1951 festgestellt hatten. Unter anderem hatten sich erste Betonabplatzungen gebildet.
Im Rahmen der Arbeiten wurden die Betonplatten und Tragpfähle instand gesetzt und anschliessend mit einer weissen Schutzbeschichtung versehen, die nun für die genannten und weitere Probleme sorgt: Neben der Trittsicherheit beschäftigt die Stadt nun auch die Tatsache, dass Verschmutzungen und Wasserflecken auf der Beschichtung deutlicher sichtbar seien als auf dem früheren Betonbelag. Dadurch steige der Reinigungsaufwand. Eine dunklere Beschichtung sei aber bewusst verworfen worden, da sie sich bei Sonneneinstrahlung stärker aufheizen würde.