Kaltwasserzonen: Rhein knackt die 25-Grad-Marke – Gefahr für Fische
Durch die steigenden Temperaturen hat sich auch der Rhein massiv aufgewärmt. Der Kanton bittet die Bevölkerung um Rücksicht auf sogenannte Kaltwasserzonen.
Der Rhein hat sich wegen der anhaltenden Hitze massiv aufgeheizt. Laut Daten des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) lag die mittlere Temperatur in den letzten 24 Stunden bei 25.4 Grad. Um wärmeanfällige Fische zu schützen, gibt es im Rhein mehrere Kaltwasserzonen. Mit Schildern weist seit Kurzem der Kanton die Bevölkerung auf diese hin. So sollen Menschen davon abgehalten werden, in diesen Kaltwasserzonen zu schwimmen und zu tauchen und so die Fische zu stören und zusätzlich zu stressen. Grund ist, dass man wegen der hohen Temperaturen an diesem Wochenende mit noch mehr Betrieb am Rhein rechnet.
In den beschilderten Bereichen können sich hitzesensible Fische wie die Äsche aufhalten, für welche die aktuelle Rheintemperatur grossen Stress bedeutet. 2018 starben zwischen 80 und 90 Prozent aller Äschen im Rhein, nachdem sich dieser auf teils über 28 Grad aufheizte. Im letzten Herbst wurden vorsorglich Tausende junge Äschen im Rhein freigesetzt, um die Art zu erhalten.