Wechsel im Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Schaffhausen: Reto Wetter klar gewählt

Kay Fehr | 
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Reto Wetter wurde mit 98,1 Prozent der Stimmen in den Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Schaffhausen gewählt, den Karin Steinemann präsidiert. Bild: zVg

Mit Zustimmungswerten von 93 Prozent und mehr genehmigten die Genossenschafterinnen und Genossenschafter alle Anträge des Verwaltungsrats deutlich. Auch der Nachfolger von Roman Lutz hatte keine Mühe, ins Gremium einzuziehen.

Die Genossenschafterinnen und Genossenschafter haben gesprochen: Sämtliche Anträge des Verwaltungsrats der Raiffeisenbank Schaffhausen wurden gutgeheissen. Das gibt die Bank in einer Mitteilung bekannt. Wie üblich wurde die Generalversammlung in Form einer sogenannten Urabstimmung durchgeführt. Heisst: mit einer schriftlichen Stimmabgabe aller Mitglieder der Genossenschaft. Die Informationen dazu erhielten sie bereits an der Veranstaltung im Circus Knie Ende März.

Sehr zufrieden waren die Mitglieder offenbar mit der Jahresrechnung. Sie erreichte eine Zustimmung von 99,5 Prozent. Die beantragte Verzinsung der Anteilsscheine in Höhe von 2 Prozent wurde mit 93,8 Prozent angenommen. Ausserdem entlasteten sie den Verwaltungsrat, dies mit 96,9 Prozent Ja-Stimmen.

Wetter ersetzt Lutz

Der angekündigte Wechsel im Verwaltungsrat ging wie geplant vonstatten. Roman Lutz trat nach 14 Jahren im Gremium zurück und wird durch Reto Wetter ersetzt – mit einer hohen Zustimmung von 98,1 Prozent.

Wetter, in Schleitheim aufgewachsen, ist wie Lutz ein Klettgauer Unternehmer. Seit 25 Jahren ist er in der Metallbaubranche tätig, davon sechs Jahre als alleiniger Geschäftsinhaber der Pletscher Metallbau AG in Beringen. Zudem ist er Vorstandsmitglied des Munotvereins und war zuvor Präsident des Turnvereins Schleitheim. Er lebt mit seiner Familie in Gächlingen.

Von den rund 10’700 Genossenschafterinnen und Genossenschaftern nutzten 3378 die Möglichkeit, an der Abstimmung teilzunehmen, was einer Beteiligungsquote von rund 31,6 Prozent entspricht. Eine Mehrheit von ihnen gab ihre Stimme online ab, rund 1000 äusserten sich via Brief.

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