Schweizer wird am Zoll in Jestetten erwischt: Schmuggelversuch von Zigarren geht in Rauch auf

Till Burgherr (tbu) | 
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Die sichergestellten Zigarren werden vorerst nicht geraucht. Bild: Hauptzollamt Singen

Ein 25-Jähriger wurde am Zoll mit teuren Zigarren im Wert von rund 13'500 Euro erwischt. Für die nicht verzollte Ware muss er nun tief ins Portemonnaie greifen.

135 Zigarren im Wert von rund 13'500 Euro entdeckten Zöllner des Hauptzollamts Singen bei einer Kontrolle in Jestetten im Kofferraum eines Schweizers. Die Raucherwaren wollte er in Deutschland an einen Kunden verschicken, schreibt das Hauptzollamt Singen. Verzollungsnachweise für die Zigarren konnte der Mann offenbar nicht vorlegen.

Gegen den Mann wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. Zudem würden Abgaben in der Höhe von rund 7000 Euro fällig. «Neben 26 Prozent Zoll und 19 Prozent Einfuhrumsatzsteuer wurde für die Zigarren auch Tabaksteuer erhoben», lässt sich Sonja Müller, Pressesprecherin des Hauptzollamts zitieren. Als Einnahmeverwaltung des Bundes erhebt der Zoll alle in den Bundeshaushalt einfliessenden Verbrauchsteuern. «Das sind neben der Tabaksteuer unter anderem auch die Steuern auf Strom und Energie, Alkohol, Kaffee und Bier.»

Die Steuern fallen dabei unabhängig davon an, ob die Zigarren tatsächlich einfuhrfähig sind. Ein Teil der Zigarrenverpackungen war demnach mit einer kubanischen Steuerbanderole versehen, der andere Teil trug keine Steuerzeichen.

Die Zigarren seien sichergestellt worden. Soweit der Schweizer die Abgaben entrichtet, könne er die Zigarren mit Steuerbanderole auslösen. Die Rauchwaren ohne Banderole seien nicht einfuhrfähig und würden vernichtet, heisst es.

Der Sachverhalt werde zur weiteren Bearbeitung an die zuständige Straf- und Bussgeldstelle des Hauptzollamts Karlsruhe weitergeleitet.
 

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