Brand in der Steckborner Altstadt fordert drei Verletzte – Ursache noch unklar

Lucas Blumer | 
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In der Nacht auf Dienstag hat ein Mehrfamilienhaus in Steckborn Feuer gefangen. Drei Männer wurden dabei leicht bis mittelschwer verletzt und die Seestrasse musste während mehreren Stunden gesperrt werden.

Feuer in der Altstadt: In der Nacht auf Dienstag wurden bei einem Brand in einem Steckborner Mehrfamilienhaus drei Männer verletzt. 

Wie die Kantonspolizei Thurgau schreibt, ging die Brandmeldung um 3 Uhr nachts in der Notrufzentrale ein. Die Feuerwehren Steckborn und Frauenfeld rückten daraufhin aus und konnten den Brand rasch löschen. Die Feuerwehrleute vor Ort geben an, dass sie den Brand «gerade noch so» in den Griff bekommen hätten.

Nach ersten Erkenntnissen ist der Brand im Treppenhaus ausgebrochen. Die Ursache ist aber noch unklar. Zwei angrenzende Gebäude mussten entlüftet und die Seestrasse musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Sie ist nun wieder halbseitig befahrbar.

Beim Brand erlitt ein 62-jähriger Mann mittelschwere Verletzungen. Darüber hinaus wurden zwei weitere Männer, 50- und 43-jährig, leicht verletzt. Sie mussten mit einer Ambulanz in ein Spital gebracht werden. Beim Brand entstand Sachschaden in Höhe von mehreren Hunderttausend Franken.

Ähnlicher Brand vor 10 Jahren

Vor ziemlich genau 10 Jahren, am 21. Dezember 2015, kam es schräg gegenüber des heutigen Brandherds ebenfalls zu einem Feuer, bei dem allerdings gleich drei Häuser vollständig zerstört und rund 30 Personen obdachlos wurden. Grund war damals der Lithium-Polymer-Akku eines Modellautos, der zum Laden eingesteckt wurde und überhitzte. Durch das Feuer entstand ein Schaden von rund sechs Millionen Franken. Der Neubau der Häuser verzögerte sich damals um über vier Jahre, sodass erst im März 2020 mit dem Wiederaufbau begonnen wurde. Grund für die lange Verzögerung war ein Architektenwechsel und eine Änderung der Planungen. 

Links im Bild ist das heute betroffene Mehrfamilienhaus an der Seestrasse zu erkennen. Bild: Kapo Thurgau, 21.12.2015

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