Rochade bei der Cilag: Die Standortleiterin geht, ein Schweizer übernimmt
Neu führt Dana Daneshvari den Schaffhauser Standort des Pharmariesen Johnson & Johnson. Er folgt auf Stephanie Striegler, die eine neue Aufgabe wahrnimmt.
Beim Schaffhauser Pharmaunternehmen Cilag, das zum US-Riesen Johnson & Johnson gehört, ist es üblich, dass die Standortleiterin oder der Standortleiter nicht allzu lange vor Ort bleibt. «Ich glaube fest, dass man spätestens nach fünf Jahren eine gewisse Betriebsblindheit bekommt», sagte Stephanie Striegler dieser Zeitung vor rund zwei Jahren – jetzt räumt auch die Lörracherin ihren Platz für einen neuen General Manager.

Dana Daneshvari heisst der neue Mann an der Spitze des «bedeutenden Produktionsstandorts», wie das Unternehmen in einer Medienmitteilung verlauten lässt. Gleichzeitig wird er Mitglied im Schweizer Führungsteam von Johnson & Johnson. Striegler wird innerhalb von «J&J Innovative Medicine» eine neue Führungsfunktion übernehmen. Unter ihrer Leitung habe der Standort in Schaffhausen seinen Ruf für Qualität, Innovation und Zuverlässigkeit weiter gestärkt, heisst es weiter – für das Produktionsnetzwerk von Johnson & Johnson ist die Cilag bedeutend, insbesondere bei der weltweiten Markteinführung neuer Produkte.
«Wir werden weiterhin alles tun, um die Gesundheit der Menschen in der Schweiz und auf der ganzen Welt mit innovativen Produkten zu unterstützen.»
Der neue Standortleiter ist Schweizer Staatsbürger, erwarb einen Master of Science an der Semmelweis-Universität in Ungarn und arbeitet seit zwölf Jahren für das Unternehmen, zuletzt führte er einen Standort in Irland. Er hatte in der Vergangenheit auch verschiedene Positionen in der Schweiz inne, unter anderem in Schaffhausen – somit sei seine neue Aufgabe mit der Rückkehr in eine vertraute Umgebung verbunden. «Wir werden weiterhin alles tun, um die Gesundheit der Menschen in der Schweiz und auf der ganzen Welt mit innovativen Produkten zu unterstützen», betont der neue General Manager in der Medienmitteilung. Daneshvari weile nun mit seiner Familie wieder in der Schweiz und er freue sich darauf, seine «Leidenschaft für Outdoor- und Sportaktivitäten in der Region weiterzuverfolgen».