Vom kleinen Elektronikbetrieb zum internationalen Technologieunternehmen
Was einst als beschauliche Firma begann, hat sich innerhalb von 55 Jahren zu einem beachtlichen, global tätigen Unternehmen entwickelt. Das zeigt sich mittlerweile sogar an den E-Mail-Adressen der Brütsch Technology AG. Der Beringer Betrieb sieht sich für die Zukunft gerüstet – dank des modernen Standorts sowie starker Fachkräfte aus der Region.
Kein rundes Jubiläum, dafür einen «Schnapszahl»-Geburtstag darf die Beringer Brütsch Technology AG dieses Jahr feiern. Vor 55 Jahren gründete René Brütsch den damals kleinen Elektronikbetrieb an der Pfarrhofgasse in der Schaffhauser Altstadt. Bereits 1979 zügelte man mit zwölf Mitarbeitenden ins nahe Uhwiesen, wo das Unternehmen über 40 Jahre lang wuchs und gedieh. Dann 2021 – zum 50-jährigen Jubiläum – der bislang wohl gewichtigste Schritt für das KMU: der Umzug ins Beringer Industriegebiet. Dort sind heute Produktion, Konstruktion und Entwicklung unter einem Dach vereint.
Mittlerweile hat sich der Betrieb zu einem international tätigen Technologieunternehmen mit über 150 Mitarbeitenden gemausert, was sich seit vergangenem Jahr auch im Markenauftritt widerspiegelt: Statt Brütsch Elektronik AG lautet der Name offiziell Brütsch Technology AG, was die Weiterentwicklung zu einem globalen Player unterstreichen soll. Auch die Webseite und die E-Mail-Adressen heissen nun nicht mehr «Brel» (für Brütsch Elektronik), sondern «Brutsch» – ohne Umlaut. International eben.
Gute Balance als Erfolgsrezept
Brütsch ist einerseits in der Medizintechnik (etwa im Bereich der Videoendoskopie), andererseits in der industriellen Automation tätig. Das Unternehmen entwickelt und produziert komplexe mechatronische Systeme. «Unser Anspruch ist es, technologische Kompetenz mit hoher Qualität zu verbinden», lässt sich CEO Oliver Brütsch in der Medienmitteilung zitieren. Man habe in der 55-jährigen Firmengeschichte stets die Balance zwischen Kontinuität und Veränderungsbereitschaft finden können.
«Mit dem Neubau konnten wir optimale Bedingungen schaffen.»
Für die Zukunft plant das Unternehmen, den Standort Beringen zu stärken und weiterhin zu wachsen. «Mit dem Neubau konnten wir optimale Bedingungen für unsere Mitarbeitenden schaffen», sagt Brütsch auf Anfrage und hebt insbesondere die kurzen Wege, die moderne Infrastruktur sowie das nachhaltige Holz-Hybridkonzept hervor. Die Strategie, auf qualifizierte Fachkräfte aus der Region zu setzen, bleibe bestehen. «Die Kombination aus eigener Entwicklungskompetenz und neuen Produktplattformen schafft die Basis für weiteres Wachstum – und für zusätzliche Wertschöpfung in der Region», so Brütsch.
