«Wir setzen auf eine moderne Führungsform»

Iris Fontana | 
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Die drei nominierten Co-Präsidenten Bernhard Klauser, Martin Vogel und Thomas Kellenberger (v.l.) mit den weiteren Präsidiumsmitgliedern. Bild: ZVG

Nach dem Rücktritt von Giorgio Behr soll Thomas Kellenberger gemeinsam mit Martin Vogel und Bernhard Klauser künftig der Industrie- und Wirtschaftsvereinigung Region Schaffhausen (IVS) vorstehen. Wir haben nachgefragt, wie sich Kellenberger seine neue Aufgabe vorstellt.

Die Wahl an der nächsten Generalversammlung vorausgesetzt: Was möchten Sie konkret in Ihr neues Präsidentenamt miteinbringen?

Kellenberger: In der Sache ändert sich gar nicht so viel. Die Aspekte, die mir wichtig sind, brachte ich bisher schon als Vorsitzender der Umwelt- und Energiekommission im Präsidium ein. Wichtig ist vielmehr, dass wir nach dem Rücktritt von Giorgio Behr eine moderne Führungsform umsetzen und dass wir, ausgerüstet mit verschiedenen Kompetenzen, das grosse Schiff IVS erfolgreich weitersteuern können.

Gibt es dennoch Akzente, die das neue Gremium setzen möchte?

Kellenberger: Grundsätzlich bleibt unsere Ausrichtung dieselbe. Wir wollen Technologie-offen sein und mit Anreizen anstelle von Vorschriften oder Verboten arbeiten. Neue Akzente ergeben sich nicht durch den Wechsel des Präsidenten, sondern aus der Themenvielfalt der Entwicklungsstrategie 2030 und den zahlreichen aktuellen Herausforderungen.

Wie wird die Rollenverteilung zwischen den drei Co-Präsidenten aussehen?

Kellenberger: Wir haben selbstverständlich konkrete Vorstellungen. Doch das wird erst nach unserer Wahl im nächsten Frühling Realität. Schon jetzt ist aber etwas anderes sehr wichtig: Wir vertreten rund 250 Firmen mit 15'000 Mitarbeitenden, dies gibt uns als Vereinigung Gewicht – und bringt eine grosse Verantwortung mit sich. Mit einem Vorstand, welcher sich aus rund 25 Mitgliedern – darunter verschiedene CEOs – zusammensetzt, bilden wir die Schaffhauser Wirtschaft breit ab und erreichen dadurch auch starke Unterstützung für unsere Projekte. Wir sind der Überzeugung, dass die IVS im Kanton gut positioniert und verankert ist und über die nötige Agilität verfügt, um die aktuellen Probleme zu meistern und damit einen Mehrwert für die Mitglieder zu schaffen. Dies wollen wir als neues Co-Präsidium beibehalten.

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