Grussworte von der Stiftungspräsidentin und der Gemeindepräsidentin

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Das neu erbaute Hotel 1802 mit seinen 34 Zimmern und das sorgfältig renovierte Restaurant 1802 fügen sich zu einer Einheit direkt am Ufer des Rheins zusammen. Gleichzeitig erweitert sich das Angebot des Klosterguts Paradies, und das wiederum ist eine touristische Aufwertung der ganzen Region. Vis

Franziska Eggimann: Ein Ort, an dem Bildung, Kultur und Gastfreundschaft zusammenfinden

Vor rund 20 Monaten, im Juli 2024, haben wir mit einem symbolischen Spatenstich den Start für ein besonderes Projekt gefeiert: den Neubau des Hotels 1802 und die Erneuerung des Restaurants am Rhein. Heute blicken wir mit Freude, und auch mit Stolz, auf das Ergebnis: eine wegweisende Neugestaltung, die das Ortsbild des Klosterguts Paradies nachhaltig prägt und gleichzeitig dessen Charakter bewahrt.

Einst ein Klarissenkloster, ist das Paradies heute ein Ort der Bildung, Kultur und Gastfreundschaft. Seit 1918 ist die Klosteranlage im Besitz der Georg Fischer AG, 1952 eröffnete die Eisenbibliothek und 1974 das Ausbildungszentrum des Konzerns. GF-Mitarbeitende und Gäste aus aller Welt finden hier Raum für Austausch und Inspiration – für viele ist das Paradies längst zu einem persönlichen Kraftort geworden.

Franziska Eggimann, Präsidentin Stiftung Paradies.
«Für viele ist das Paradies längst zu einem persönlichen Kraftort geworden.»
Franziska Eggimann, Präsidentin Stiftung Paradies

Mit dem Erwerb der Rheinuferzone im Jahr 1974 übergab GF das gesamte Areal in die Obhut der Stiftung Paradies. Sie übernimmt seitdem die Verantwortung für den Erhalt dieser einzigartigen Landschaft. Unser Anspruch ist es, die historische Substanz zu bewahren und den Ort gleichzeitig umsichtig weiterzuentwickeln – offen für die Bevölkerung, für Ausflüglerinnen und Ausflügler, für Naturfreunde und für alle, die hier verweilen möchten.

Der Name 1802 ist mehr als eine Zahl. Er erinnert an das Gründungsjahr von GF und steht sinnbildlich für eine über Generationen gewachsene Verbundenheit zwischen dem Unternehmen, der Stiftung und dem Klostergut Paradies. Mit dem neuen Hotel und dem renovierten Restaurant schlagen wir ein weiteres Kapitel dieser einmaligen Geschichte auf.

Mein herzlicher Dank gilt der Georg Fischer AG, der Gemeinde Schlatt, dem Kanton Thurgau sowie allen Beteiligten an Planung und Ausführung, die dieses Projekt mit grossem Engagement möglich gemacht haben.

Marianna Frei: Das Klostergut Paradies gewinnt weiter an Ausstrahlungskraft

Mit der feierlichen Eröffnung des neuen Hotels im Klostergut Paradies ist ein bedeutendes Projekt für die Gemeinde Schlatt und die gesamte Region erfolgreich abgeschlossen worden. Die Idee für den Neubau entstand im März 2021. Nach anfänglicher Zurückhaltung – nicht zuletzt, weil frühere Visionen für das Areal nicht weiterverfolgt worden waren – nahm das Vorhaben diesmal rasch konkrete Formen an.

Geplant wurde ein Hotel, das in erster Linie Übernachtungsmöglichkeiten für Mitarbeitende von Georg Fischer (GF) während ihrer Weiterbildungen schafft. Gestützt auf die Machbarkeitsstudie fanden zahlreiche Besprechungen statt mit nationalen und kantonalen Fachstellen, der Gemeinde, Architekten, Planern und der Eigentümerschaft, und das führte Schritt für Schritt zur Realisierung.

Marianna Frei, Gemeindepräsidentin Schlatt
«Der Neubau trägt den baukulturellen Werten des sensiblen Standorts Rechnung.»
Marianna Frei, Gemeindepräsidentin Schlatt

Aufgrund der Lage im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder von nationaler Bedeutung waren die Anforderungen an Planung und Gestaltung besonders hoch. Umso erfreulicher ist es, dass das Projekt innerhalb von rund fünf Jahren von der Studie bis zur Vollendung umgesetzt werden konnte.

Der Neubau verbindet Bestehendes und Modernes auf harmonische Weise und trägt den baukulturellen Werten des sensiblen Standorts Rechnung. Neben der Nutzung durch GF-Mitarbeitende wird das Hotel – je nach Verfügbarkeit – auch der Öffentlichkeit offenstehen. Gleichzeitig nimmt das Restaurant den Betrieb wieder auf und lädt Gäste ein, Gastronomie und die reizvolle Rheinlandschaft gleichermassen zu geniessen.

Im Namen des Gemeinderats Schlatt gratuliere ich der Bauherrschaft herzlich. Mit dem Hotelneubau ist es ihr gelungen, Bestehendes mit Neuem optisch und gestalterisch zu vereinen und einen wichtigen Impuls für die gesamte Region zu setzen.

Das Klostergut Paradies gewinnt damit weiter an Ausstrahlungskraft – als Ort der Begegnung, der Erholung und der Inspiration für Gäste aus dem In- und Ausland.

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