GF-Systeme für Komfort und Hygiene
Dass in einem Hotel von GF auch Technik von GF verbaut wird, liegt auf der Hand – und macht das Gebäude, aber auch den Betrieb nachhaltig.
«Im Hotel 1802 stammt das gesamte Heiz- und Kühlsystem von GF», sagt Oliver Fluck, Fachprojektleiter Lüftung bei 3-Plan AG. Das Unternehmen erarbeitet für seine Kunden Gebäudetechnik-Lösungen, die es entwickelt, plant, umsetzt und in Betrieb nimmt.
Unsichtbar heizen und kühlen
Weil GF grössten Wert auf Nachhaltigkeit legt, werden auch im Hotel 1802 Wärme und Kälte ressourcenschonend erzeugt. «Wir heizen mit einer Fussbodenheizung, die im Sommer auch kühlen kann», sagt Fluck. «In den Zimmern kommen zudem unter der Gipsdecke eine Deckenkühlung und -heizung zum Einsatz.» So werden im Sommer maximal 26 Grad Raumtemperatur erreicht, im Winter mindestens 21 Grad.
Zwei Systeme kühlen im Foyer
Im Hotelfoyer werden zur Kühlung zwei Systeme genutzt, die in der Decke verbaut sind. Das eine ist im Beton eingebaut (rund 20 Prozent der Deckenfläche), das andere – wie in den Hotelzimmern – unter der Gipslochdecke (rund 80 Prozent der Deckenfläche). Fluck: «Das Kühlsystem im Betonkern übernimmt die Grundlast der Kälteabgabe und reagiert etwas träger, das System unter der Gipslochdecke reagiert schneller und deckt die Lastspitzen ab.» Als Medium zum Heizen wie auch zum Kühlen wird Wasser verwendet. Erwärmt beziehungsweise gekühlt wird es von einer Luft-Luft-Wärmepumpe, die ausserhalb des Gebäudes installiert ist. Gespeichert werden das warme und das kalte Wasser in zwei isolierten Pufferspeichern im Keller, von denen jeder 2000 Liter fasst.
Überall hygienisches Trinkwasser
Ein weiteres System von GF stellt sicher, dass das Trinkwasser im gesamten Gebäude überall und zu jedem Zeitpunkt von hygienisch einwandfreier Qualität ist. «Das Hycleen System von GF sorgt dafür, dass das Warmwasser im gesamten Rohrleitungsnetz dauernd zirkuliert und im Verteilsystem eine konstante Temperatur von 55 Grad Celsius hält; an der Entnahmestelle sind es konstante 50 Grad», erläutert Fluck. «Bei dieser Temperatur werden Erreger abgetötet, zum Beispiel Legionellen.» Zudem sind die Wasserleitungen so gebaut, dass es nirgendwo im Leitungsnetz «tote Taschen» gibt, in denen sich Erreger festsetzen könnten.
Kalk ohne Verkalkung
Bleiben wir beim Wasser: Ein drittes System – das Coral-Force-System von GF JRG – sorgt dafür, dass sich der Kalk aus dem Wasser nicht in den Rohrleitungen ablagert. Mithilfe eines Katalysators wird der Kalk aber nicht aus dem Wasser entfernt, sondern lediglich so umgewandelt, dass er keine Verkalkungen mehr bildet. Fluck: «Kalk ist ja nicht ungesund.»