Schweizer Exporte brechen ein
Der Schweizer Aussenhandel sank im Juli 2023 in beiden Handelsrichtungen.
Wie das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) mitteilt, sanken die Exporte gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 5,7 Prozent. Mit Ausnahme der Sparte Nahrungs- und Gesundheitsmittel, die um 10 Prozent zulegte, verzeichneten alle Hauptwarengruppen im Juli 2023 einen Rückgang der Exporte.
Insbesondere betroffen sind Exporte in die USA, welche einen Rückgang von 12,9 Prozent verzeichnen. Schwindende Chemie- und Pharmaexporte haben mit -865 Millionen Franken (-7,7 Prozent) am meisten zum Gesamtrückgang beigetragen.

Die Importe sanken um 3,3 Prozent und befinden sich weiterhin auf einem negativen Trend. Besonders betroffen sind die Maschinen- und Elektronikimporte, die auf den tiefsten Stand seit 16 Monaten gefallen sind. Rund die Hälfte des Importrückgangs von 623 Millionen Franken lässt sich auf tiefe Einfuhren von chemisch-pharmazeutischen Produkten zurückführen.
Generelle Importe aus Italien und Slowenien sinken nach einem Plus im Vormonat deutlich. Leicht zugenommen haben die Importe aus Asien (+0,5 Prozent). Dies lässt sich auf einen deutlichen Anstieg der Importe aus Japan zurückführen (+29,3 Prozent).
In der Handelsbilanz resultierte ein Überschuss von 2,6 Milliarden Franken.