Dieses Schloss steht zum Verkauf

Autor
Daniel Zinser

Die Schlossanlage Eugensberg in Salenstein, hoch über dem Untersee, steht als Teil der Konkursmasse von Rolf Erb zum Verkauf. Für 25 bis 30 Millionen Franken könnte sie Ihnen gehören.

Ein Anwesen, das sich über eine Fläche von 81 Hektaren (das entspricht in etwa 113 Fussballfeldern) erstreckt: das Hauptschloss, mehrere Nebengebäude, ein Badehaus direkt am Untersee, ein Landwirtschaftsbetrieb, eine als Bauland klassifizierte Parzelle von rund 7500 Quadratmeter sowie grosse Waldflächen zählen zur Schlossanlage Eugensberg, die als Teil der Konkursmasse von Rolf Erb in den Verkauf kommt.

37 Meter langer Pool

Das Hauptgebäude stammt aus der Zeit des Empire und ist von einem englischen Landschaftsgarten umgeben, der in Wiesen und Wälder übergeht. Mit seiner imposanten Eingangshalle, sechs Wohnräumen, elf Schlafzimmern und fünf Badzimmern sowie einem 200 Quadratmeter grossen Wohnraum im Dachgeschoss bietet die Residenz sehr viel Platz. Alleine der Pool ist 37 Meter lang und fasst 3300 Kubikmeter Wasser, während die Einstellhalle Platz für bis zu 18 Autos bietet.

Prominente Vorbesitzer

Eine Stunde Autofahrt von Schaffhausen weg, ist die Anlage perfekt für jeden Schaffhauser mit dickem Portemonnaie. Für das in einem Freihand-Verkaufsverfahren angebotene Schloss wird ein Richtpreis von mehr als 25 Millionen Franken, für die gesamte Schlossanlage von deutlich mehr als 30 Millionen Franken erwartet. Interessierte Käufer erhalten gegen Vorlage eines entsprechenden Vermögensnachweises umfangreiche Unterlagen.  

Das klassizistische Schloss Eugensberg wurde von 1819 bis 1824 erstellt. Der Namen Eugensberg leitet sich vom Erbauer, Eugène de Beauharnais, Stiefsohn Napoleons des Ersten und ehemaliger Vizekönig von Italien, ab. 1834 ging das Schloss an den Unternehmer Heinrich von Kiesow aus Augsburg über und wurde 1915 vom Schweizer Grossindustriellen Hippolyt Saurer gekauft. Die Hugo Erb AG erwarb das Anwesen 1990 und es wurde kurz vor dem Zusammenbruch der Erb Gruppe zuerst an Rolf Erb und unmittelbar danach auf dessen Zwillingssöhne übertragen.

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