Olympia: Schaffhauser Eiskunstläufer Lukas Britschgi landet am Ende auf Platz 14

Daniel Koch | 
Lesenswert
Noch keine Kommentare
Der Schaffhauser Eiskunstläufer Lukas Britschgi. Bild: Key

Nach dem Kurzprogramm an den Olympischen Spielen stand der Schaffhauser Lukas Britschgi nur auf Platz 19. Mit einer überzeugender Kür kämpfte er sich nach vorne – und kann sich nun über seinen 14. Platz freuen.
 

Wie schon beim Kurzprogramm war die Stimmung in der Eis-Arena zu Milano erneut euphorisch bei der mit Spannung erwarteten Entscheidung im Eiskunstlauf der Männer. In der ersten Startgruppe als Sechster war der Schaffhauser Lukas Britschgi am Start. Als 19. kam er aus dem Kurzprogramm, so war die Aufgabe klar. Oder wie der Eiskunstlaufstar selbst seine Mission beschrieb, wolle er «eine Aufholjagd beginnen und das Feld von hinten aufrollen», so Britschgi.

Denn der in vier Tagen 28 Jahre alt werdende Wirtschaftsstudent wollte an seinen zweiten Olympischen Winterspielen das olympische Diplom mit nach Hause nehmen – dafür hätte er aber noch Gesamt-Achter werden müssen. Als die ersten fünf Konkurrenten ihre Vorstellung beendet hatten, war Britschgi an der Reihe, der nach seinem Auftritt zwei minimale Punktabzüge hinzunehmen hatte. Seine Kür wurde aber von den SRF-Moderatorinnen Claudia Moor und Sarah van Berkel hochgelobt. Auch konnte der kämpferische Britschgi das Publikum in Mailand, darunter erfreulich viele Schweizer Fans, begeistern. Schlussendlich schaffte der Schaffhauser insgesamt 246,64 Punkte, dies reichte für einen guten 14. Platz. Den Sieg holte sich überraschend der Kasache Mikhail Shaidorov.

Ist dieser Artikel lesenswert?

Ja
Nein

Kommentare (0)

Neuen Kommentar schreiben

Diese Funktion steht nur Abonnenten und registrierten Benutzern zur Verfügung.

Registrieren