FC Schaffhausen vs. FC Sion: Können die Schaffhauser dem Favoriten auf dem Weg in die Super League ein Bein stellen?

Daniel F. Koch | 
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Es ist zu erwarten, dass die Partie im Herblingertal vor für Schaffhauser Verhältnisse grosser Kulisse stattfinden wird. Bild: Melanie Duchene

Heute um 19.30 Uhr treffen die Munotstädter auf FC Sion. SN-Sportredaktor Daniel Koch schätzt die Chancen des FCS gegen den Favoriten FC Sion ein.

Wenn Schiedsrichter Maxime Ondit heute um 19.30 Uhr die Challenge League Partie FC Schaffhausen gegen den FC Sion in der Berformance Arena anpfeift, fordert der runderneuerte Gastgeber auf den Leader und Aufstiegsaspiranten Nummer 1 aufeinander. Es ist zu erwarten, dass die Partie im Herblingertal vor für Schaffhauser Verhältnisse grosser Kulisse stattfinden wird.

Schaffhausen gegen Sion ist auch das Duell der beiden Teams mit den meisten Punkten in der Challenge League im Jahr 2024, Schaffhausen holte10 in fünf Spielen, Sion ist noch makellos mit 12 in vier Spielen. Sion gewann seine letzten fünf DCL-Spiele, mehr Siege in Serie gelangen in dieser Saison nie. Es trifft zudem das Team mit den meisten Toren nach Standards in dieser DCL-Saison (Sion, 13) auf das Team, das den grössten Anteil seiner Tore nach ruhenden Bällen erzielte (Schaffhausen, 41%, 9 von 22).

Admir Mehmedi, der Sportchef des FC Schaffhausen, hat im Porträt von Sportredaktor Tobias Erlemann erklärt, wie er tickt. Sein Motto lautet: «Arbeit, Fussball, Leidenschaft».

Der 32-Jährige hat erst im letzten August seine Karriere als Spieler beendet und möchte in Schaffhausen mit Gleichgesinnten den Club vorwärts bringen. Erst einmal will der 76-fache Schweizer Internationale den Ligaerhalt sicher stellen und dann mittelfristig etwas aufbauen. Wie die Stimmung im Team ist, kann am Beispiel von Mittelfeldspieler Simone Stroscio abgelesen werden. «Wir sind selbstbewusst und haben einen Lauf. Ich rechne mit einem Spiel auf Augenhöhe», sagt der 20-Jährige.

Natürlich bleibt der FCS im Duell mit dem Leader Aussenseiter. Nicht einsetzen kann Trainer Christian Wimmer heute die verletzten Bunjaku, Lenjani, Lika, Lurvink, Rhyner, Schmutz und Vogt. 

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