Die grössten sportlichen Erfolge mit Schaffhauser Beteiligung

Daniel Zinser | 
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Kadetten, EHF-Cup, Final, Lemgo

Mit den Olympischen Spielen ist vor kurzem auch das letzte grosse Sportereignis des Jahres zu Ende gegangen. Dieses Mal konnte leider kein Schaffhauser Sportler auf der grossen Bühne glänzen. In den vergangenen Jahrzehnten kam es aber immer wieder zu grossen Schaffhauser Erfolgen. Wir haben für euch das Beste herausgepickt.

di Matteo

 

Champions League Sieg von Di Matteo

Der im Jahr 1970 in der Stadt Schaffhausen geborene Roberto Di Matteo ist wohl der erfolgreichste Schaffhauser Fussballer aller Zeiten. Dies als Spiele sowohl auch als Trainer. Bereits in seiner Karriere als aktiver Spieler gewann er unter anderem mit dem FC Chelsea zwischen 1996 und 2002 zweimal den FA Cup und einmal den Europapokal der Pokalsieger. Den grössten Triumph feierte er aber im Jahr 2012 als Trainer. Drei Monate nachdem Di Matteo, unterdessen als Assistenztrainer wieder zurück beim FC Chelsea, nach einer Trainerentlassung zum Cheftrainer befördert wurde, gewann er die Champions League mit einem Sieg im Final gegen den FC Bayern München und führte den Londoner Club somit zum grössten Erfolg der Vereinsgeschichte.

 

 

 

Daniela Tenger-Baumer

 

Olympiamedaille von Daniela Tenger-Baumer

Der letzte Gewinn einer Olympiamedaille durch eine Schaffhauser Sportlerin oder einen Sportler liegt ziemlich genau 20 Jahre zurück: Bei den Sommerspielen 1996 in Atlanta hatte die Kanutin Daniela Tenger-Baumer mit dem Schweizer Kajak-Vierer überraschend die Silbermedaille erobert. Zusammen mit Ingrid-Haralamov-Raimann, Sabine Eichenberger und Gabi Müller wurde Daniela Baumer vom Kanu-Club Schaffhausen auf dem Lake Lanier hinter dem deutschen Vierer Zweite. Zuvor im Zweier mit der Rapperswilerin Ingrid Haralamov hatte sie den eher erwarteten Finalplatz um 0,4 Sekunden verpasst.

 

 

 

Kadetten, EHF-Cup, Final, Lemgo

 

Europacup-Final der Kadetten Schaffhausen

Es ist noch gar nicht so lange her, da erlebten die Handballer der Kadetten Schaffhausen einer der grössten Erfolge ihrer Vereinsgeschichte. Dank Siegen gegen Spitzenteams aus ganz Europa, kämpften sie sich im Frühjahr 2010 bis in den Final des EHF-Cups vor. Gegen den TVB Lemgo reichte es nach einer Niederlage im Hinspiel in der heimischen Schweizersbildhalle trotz 30:28 Sieg nicht mehr zum Titel. Die Schaffhauser Handballfans erlebten aber an diesen Tagen einmaliges. Vor allem beim Sieg gegen Flensburg Handewitt, damals die Nummer 3 in Deutschland, war die Stimmung im ausverkauften Hexenkessel Schweizersbildhalle kaum zu überbieten.

 

 

 

Sutter, Bob, WM Calgary

 

Weltmeistertitel für Katharina „Käthi“ Sutter

Bis 1998 war die Beringerin Katharina Sutter vor allem als Leichtathletin und Turnerin bekannt. Doch ihre Hingabe galt bald einmal dem Bobsport. Ab 1998 wurde Bob zu ihrer Sportart Nummer 1, und die Erfolge mit ihrer Pilotin von 1996 bis 2002, Françoise Burdet, beeindruckten. Von 1997 bis 1999 gewannen Burdet/Sutter dreimal den (inoffiziellen) Frauen-Weltcup, an der ersten offiziellen Frauen-WM holten die beiden in Winterberg gleich die Bronzemedaille. 2001, bei der zweiten WM-Teilnahme folgte mit dem Titelgewinn in Calgary einer der Höhepunkte ihrer Karriere. Ein Jahr später verpasste Sutter an den Olympischen Spielen in Park City die Bronzemedaille um gerade mal fünf Hundertstelsekunden.

 

 

 

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