Neuer Präsident für Sturzenegger-Stiftung gewählt: Stephan Kuhn wird Nachfolger von Hortensia von Roda
Nach 36 Jahren bei der Sturzenegger-Stiftung tritt Hortensia von Roda als Präsidentin zurück. Als ihr Nachfolger wurde Stephan Kuhn gewählt, der seit 2018 Mitglied des Stiftungsrates ist.
An der Spitze der Schaffhauser Sturzenegger-Stiftung kommt es zu einem Wechsel: Auch aufgrund einer Altersklausel tritt Hortensia von Roda nach 36 Jahren aus der Sturzenegger-Stiftung aus. Während den vergangenen acht Jahren amtete sie als Präsidentin. Als ihr Nachfolger wurde der Schaffhauser Stephan Kuhn zum neuen Präsidenten gewählt, der seit 2018 Mitglied im Stiftungsrat ist, wie die Sturzenegger-Stiftung in einer Medienmitteilung schreibt.
Von Roda war in der Stiftung vorerst als Kuratorin der Stiftungssammlung, ab 1996 als deren Geschäftsführerin und Mitglied des Stiftungsrats tätig. 2018 wurde sie zur Präsidentin gewählt. Im Museum zu Allerheiligen war sie unter anderem als Kuratorin der Graphischen Sammlung, aber auch als Interims-Leiterin des gesamten Museums nach dem Abgang von Roger Fayet tätig.
Hortensia von Roda verantwortete während ihrer Tätigkeit für das Museum eine Vielzahl von Ausstellungen, mehrere Präsentationen von Neuerwerbungen, grosse Einzelausstellungen mit Hans Sturzenegger, Josef Gnädinger und Hansjörg Schweizer, aber auch mit Leiko Ikemura oder Corsin Fontana. Zu ihren thematischen Projekten zählten unter anderem die Ausstellungen «Konferenz der Tiere», «Mythos und Wirklichkeit» und schliesslich die Jubiläumsausstellung «Hodler, Dix, Vallotton» zum 25-jährigen Bestehen der Stiftung.
Von Roda lässt sich in der Medienmitteilung wie folgt zitieren: «36 Jahre sind eine lange Zeit. Dennoch sind die Jahre wie im Flug vergangen. Es war weitestgehend eine schöne Zeit. Ich hoffe, dass die Stiftung weitere bedeutende Anschaffungen zur Ergänzung der Museumssammlung tätigen wird und dass sie ermöglichen kann, dass das Museum auch in Zukunft relevant bleibt. Der Stiftungsrat in seiner neuen Besetzung ist bestens gerüstet, diese Aufgaben zu bewältigen.»
Der Stiftungsrat hat sie zur Ehrenpräsidentin gewählt. Sie sei der Stifterin Claire Sturzenegger-Jeanfavre sehr nahe gestanden, wisse am besten um den Willen des Stifter-Ehepaars und werde daher auch künftig gefragt bleiben, so die Sturzenegger-Stiftung.
