Deutliches Ergebnis: Stadt Schaffhausen sagt Ja zu Schulassistenzen
Die Stadtschaffhauser Stimmbevölkerung hat der definitiven Einführung von Schulassistenzen in der Stadt Schaffhausen zugestimmt. Mit dem 2 Millionen Franken teuren Projekt sollen die Schülerinnen und Schüler besser betreut und die Lehrerinnen und Lehrer entlastet werden.
Die Stimmbevölkerung der Stadt Schaffhausen sagt mit 58,2 Prozent Ja zu der definitiven Einführung von Schulassistenzen. Insgesamt haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger 9109 Ja- und 6553 Nein-Stimmen in die Urne geworfen, die Stimmbeteiligung lag bei 72,7 Prozent.
Mit dem Ja zur definitiven Einführung der Schulassistenzen kommen nun jährlich wiederkehrende Mehrkosten von 2 Millionen Franken auf die Stadt Schaffhausen zu. Damit sollen 1080 Assistenzlektionen pro Woche finanziert werden.
SP-Grossstadträtin Livia Munz fällt ab dem Ja zu den Schulassistenzen ein Stein vom Herzen, wie sie im Interview mit Till Burgherr sagt.
Nicht für die Einführung der Schulassistenzen war SVP-Grossstadtrat Mariano Fioretti. Das Resultat akzeptiere er aber selbstverständlich: «Ich trage den Entscheid mit».
Ebenfalls erfreut über das Abstimmungsergebnis ist der städtische Bildungsreferent Marco Planas: «Das ist ein weiterer Meilenstein für die Stadtschaffhauser Schulen.»