Schaffhauser Stadtrat spendet 15'000 Franken für Zivilbevölkerung im Gazastreifen

Lucas Blumer | 
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Der Schaffhauser Stadtrat spendet 15'000 Franken an Hilfsorganisationen, die der Zivilbevölkerung im Gazastreifen helfen. Bild: Keystone

Der Schaffhauser Stadtrat unterstützt drei verschiedene Hilfsorganisationen, die im Gazastreifen tätig sind, mit einer Spende von je 5000 Franken. Die insgesamt 15'000 Franken sollen dem Heinrich-Schlatter-Fonds entnommen werden.

Seit dem 10. Oktober 2025 ist im Gazastreifen eine Waffenruhe in Kraft getreten. Humanitäre Hilfe vor Ort sei wieder möglich und verschiedene Organisationen sammeln Geld, um vor Ort zu helfen. Der Schaffhauser Stadtrat habe sich deshalb entschieden, insgesamt 15'000 Franken zu spenden, wie er am Freitag in einer Medienmitteilung schreibt. Es werden drei Organisationen mit einer Spende von jeweils 5'000 Franken berücksichtigt: 

  • Das Schweizerische Rote Kreuz: Es unterstützt den palästinensischen Roten Halbmond bei der Aufrechterhaltung der Notfallversorgung. 
  • Ärzte ohne Grenzen: Die Organisation unterstützt verschiedene Gesundheitseinrichtungen im gesamten Gazastreifen und konzentriert sich insbesondere auf lebensrettende chirurgische Eingriffe.
  • Médecins du Monde: Die Organisation betreibt eine mobile Klinik und bietet grundlegende medizinische Dienstleistungen wie Vorsorgeuntersuchungen und Medikamentenversorgung sowie zur psychischen Gesundheit an. 

Das Geld für die Spende wird aus dem Heinrich-Schlatter-Fonds entnommen. Der Fonds wurde für Hilfeleistungen im In- und Ausland errichtet und wurde aus dem Vermögen des verstorbenen Schaffhauser Kaufmanns Johann Heinrich Schlatter gebildet.

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