Fake-Profil im Namen der Schaffhauser Polizei auf Facebook aufgetaucht

Ralph Denzel | 
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Die Schaffhauser Polizei ist zwar auf Facebook, aber verschickt dort keine Freundschaftsanfragen. Bild: Keystone

Ein falsches Facebook-Konto, das sich als Schaffhauser Polizei ausgab, hat kürzlich Freundschaftsanfragen verschickt. Die Behörden warnen vor solchen Profilen und rufen zur Vorsicht auf.

«Schaffhauser Polizei hat dir eine Freundschaftsanfrage geschickt». Diese Nachricht dürften einge Nutzerinnen und Nutzer von «Facebook» in letzter Zeit bekommen haben. Wie die Behörde jetzt aber in einer Medienmitteilung klar unterstreicht: Das war ein Fake-Profil, welches glücklicherweise nicht mehr aktiv ist. Die Schaffhauser Polizei betont jedoch, dass sie zwar auf Social Media präsent ist, aber keine Freundschaftsanfragen an Nutzerinnen und Nutzer verschickt. Dies gelte in der Regel auch für andere seriöse Unternehmen und Behörden. So muss sich etwa auch das «Stars in Town» immer wieder mit Fake-Profilen rumärgern. 

Grundsätzlich sollten Freundschaftsanfragen von Personen oder Organisationen, die man nicht persönlich kennt, nicht angenommen werden, raten die Experten. Besonders tückisch: Fake-Profile verwenden häufig Namen und Bilder real existierender Personen oder Institutionen. Nicht selten enden solche Kontakte in Betrugsversuchen.

Typische Anzeichen für Fake-Profile sind:

  • auffällige Schreibfehler oder unnatürliche Sprache
  • viele Follower, aber kaum Reaktionen
  • wenige oder sehr neue Beiträge
  • unvollständige oder widersprüchliche Angaben
  • generische Profilbilder aus Bilddatenbanken
  • Aufforderungen, Links zu öffnen oder persönliche Daten preiszugeben

Verdächtige Profile sollten umgehend bei der jeweiligen Plattform gemeldet werden.

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