Arbeitslosigkeit steigt in Schaffhausen leicht an
Die Zahl der Arbeitslosen ist im August leicht gestiegen. Besonders junge Menschen sind derzeit betroffen.
Ende August waren im Kanton Schaffhausen 1265 Personen arbeitslos gemeldet. Das entspricht einem Plus von 35 Personen gegenüber Juli.
Damit setzte sich ein leichter Aufwärtstrend der letzten Monate fort, wenn auch die Quote unverändert bei 2,8 Prozent blieb, schreibt das Arbeitsamt. Im Jahresvergleich fällt die Entwicklung deutlicher aus: Gegenüber August 2024 stieg die Zahl der Arbeitslosen um 117 Personen, was einem Zuwachs von über zehn Prozent entspricht.
Diesen August waren 2185 Personen als Stellensuchende registriert. Im Vergleich zum Juli sind das 14 weniger. Langfristig betrachtet zeigt sich jedoch auch hier ein Anstieg. Gegenüber dem Vorjahr nahm die Zahl der Stellensuchenden um fast 190 Personen oder 9,5 Prozent zu.
Jugendliche stärker betroffen
Besonders deutlich zeigt sich die Verschärfung auf dem Arbeitsmarkt bei den Jugendlichen. In der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen stieg die Zahl der Arbeitslosen um 10 auf 179 Personen.
Im Vergleich zum Vorjahr sind 28 mehr junge Personen ohne Stelle. Dies entspricht einem Anstieg von 18,5 Prozent.
Über 50-Jährige weniger betroffen
Anders entwickelte sich die Situation bei den älteren Arbeitnehmenden. In der Altersgruppe der 50- bis 64-Jährigen sank die Arbeitslosenzahl leicht um 7 Personen auf 323. Dennoch zeigt auch hier der Jahresvergleich eine Zunahme um knapp 8 Prozent.
Auch die Zahl der beim RAV gemeldeten offenen Stellen ging im August zurück. Mit 531 verfügbaren Stellen waren 15 weniger ausgeschrieben als noch im Juli. Von diesen waren 323 meldepflichtig – also aus Berufen mit einer überdurchschnittlich hohen Arbeitslosenquote.
Bei den Langzeitarbeitslosen zeigte sich ein kleiner Rückgang. 194 Personen waren seit mehr als einem Jahr ohne Arbeit, fünf weniger als im Vormonat.
Dennoch gab es 87 Personen, die ihren Anspruch auf Taggelder der Arbeitslosenversicherung bereits ausgeschöpft haben. Sie beziehen nun Leistungen aus dem kantonalen Sozialfonds. Vor einem Jahr waren 70 Personen betroffen.