Löhningen: Ältere Frau um 16'200 Franken betrogen

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Die Betrüger gaben sich als deutsche Polizisten aus. Symbolbild: Pixabay

Vergangenen Freitag haben falsche Polizisten eine ältere Frau aus Löhningen um 16'200 Franken betrogen. Erst ein Bankangestellter bermerkte den Betrug.

Am Freitagmorgen erhielt eine in Löhningen wohnhafte Frau einen Telefonanruf von einer deutschen Nummer. Der Anrufer gab sich als Mitarbeiter der Grenzpolizei in Lörrach aus. Diese hätten zwei rumänische Staatsangehörige festgenommen und in deren Besitz einen Zettel mit diversen Namen aufgefunden. Unter anderem sei auch ihr Name darunter gewesen und zudem ihre Kontodaten. Der angebliche Grenzpolizist gab weiter an, dass die Festgenommenen im Auftrag von jemand anderem gearbeitet hätten und diese Person vermutlich auch über ihre Kontodaten verfüge. Es der Verdacht, dass diese Person vermutlich vorhabe, in ihrem Namen Geld zu beziehen.

Um einem missbräuchlichen Geldbezug auszuweichen, solle sie von ihrem Konto 8600 Franken abheben. Die Geschädigte fuhr in der Folge nach Schaffhausen und hob den geforderten Betrag ab. Als sie wieder zuhause war, meldete sich die unbekannte Täterschaft erneut telefonisch und wollte die Seriennummer der druckfrischen Noten in Erfahrung bringen, weiter solle die Frau das Couvert, in welchem sie das Geld verstaue, speziell markieren und in den Briefkasten legen. In der Folge wurde das Geld durch die unbekannte Täterschaft abgeholt.

Danach forderten sie die Frau mittels Telefon auf auch noch Geld von einem Konto bei ihrer Zweitbank abzuheben, da sich der Verdacht von missbräuchlichen Geldbezügen durch die unbekannte Täterschaft erhärtet hätte und sie sich nun beeilen müssten. In der Folge hob die Geschädigte weitere 7600 Franken bei der anderen Bank ab. Wiederum erfolgte nach gleichem Schema die Abholung des im Milchkasten deponierten Geldes.

Der oder die Abholer/in wurde zu keinem Zeitpunkt gesehen oder bemerkt. Die Geschädigte wurde daraufhin ein weiteres Mal durch die unbekannte Täterschaft kontaktiert und unter Druck gesetzt, nun bei den entsprechenden Bankomaten den Restbetrag zu beziehen. Als sich die Geschädigte jedoch nicht zum Bankomat, sondern wiederum zum Bankschalter begab und den geforderten Restbetrag abheben wollte, bemerkte die Bankangestellte den Betrug und avisierte die Schaffhauser Polizei. (rd)

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Kommentare (1)

Peter Reich Mi 22.04.2020 - 17:39

Man weiss natürlich jetzt nicht in welchem Zustand die arme Frau war. Aber ehrlich gesagt "Dümmer geht's nimmer"

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