Auto in Flammen aufgegangen: Verrückte Verfolgungsjagd endet in Jestetten mit Verhaftung

Fabian Babic | 
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Dem 27-Jährigen, der ohne Fahrausweis unterwegs war, drohen nun mehrere Strafverfahren. Symbolbild: Keystone

Er drückte aufs Gas, um den Beamten zu entkommen, doch am Schluss ging sein Wagen in Flammen auf und der 27-Jährige wurde verhaftet.

Rund eine Stunde war er auf der Flucht – von Konstanz bis nach Jestetten. Das Ergebnis: Sein Auto geht in Flammen auf, er wird verhaftet. Das erlebte ein 27-jähriger Portugiese am Montagabend.

Angefangen hat es um 20.30 Uhr. Der in der Schweiz wohnhafte Autofahrer fuhr mit einem Skoda auf dem Verbindungsweg von der Hafenstrasse in Richtung Wiesenstrasse beim Grenzübergang in Konstanz, woraufhin Schweizer Zöllner eine Kontrolle durchführen wollten. Daraufhin wendete der 27-Jährige und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit über die Hafenstrasse und anschliessend die Bodanstrasse in Richtung Schnetztor. Dabei überholte er mehrfach rücksichtslos und fuhr auf der Gegenfahrbahn.

Aufgrund der hohen Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer durch das waghalsige Fahrverhalten des Portugiesen brachen die Zöllner die Verfolgungsjagd schliesslich ab. Gegen 21.10 Uhr wurde der Mann am Grenzübergang zwischen Thayngen und Bietingen allerdings wiederentdeckt.

Auto brennt komplett aus

Der Fahrer missachtete die Anhaltezeichen und es kam zu einer erneuten Verfolgungsfahrt durch Schweizer Hoheitsgebiet unter Beteiligung zahlreicher Einsatzkräfte. Im Rahmen der Verfolgung verlor der Skoda Reifenteile, wodurch mehrere unbeteiligte Autos beschädigt wurden. Der Mann setzte seine Fahrt über den Grenzübergang zwischen Rheinau und Jestetten nach Deutschland auf der Felge fort. Sein Skoda geriet zwischen Altenburg und Jestetten aus bislang noch unklaren Gründen in Brand.

Daraufhin versuchte der Mann, zu Fuss vor den Beamten zu flüchten. Dies gelang ihm allerdings nicht. In Jestetten wurde er schliesslich festgenommen. Sein Auto brannte trotz des Einschreitens der Feuerwehr komplett aus. Der 27-Jährige blieb unverletzt. Dem Mann, der über keinen Fahrausweis verfügt, drohen nun mehrere Strafverfahren.

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