Eine Frau, 55 Koffer, null Probleme: Kurioser Fall am Zoll in Thayngen

Till Burgherr (tbu) | 
Lesenswert
Noch keine Kommentare
Die Zöllner kontrollierten 55 Koffer in 20 Minuten. Bild: Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit

Thayngen kennt viel Grenzverkehr, doch dieser Fall sorgte selbst dort für hochgezogene Augenbrauen: Mit 55 Koffern im Gepäck ist eine Frau aus den Ferien zurückgekehrt und über die Grenze gefahren.

Die Zöllner in Thayngen staunten nicht schlecht, als die 55 Koffer zum Vorschein kamen. Wie das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) am Donnerstag in den sozialen Medien schreibt, handelte es sich um eine «überraschende Situation».

Die Zollmitarbeitenden kontrollierten schliesslich das gesamte Gepäck. Sie scannten nach eigenen Angaben alle Gepäckstücke innert 20 Minuten.

Keine Beanstandungen wegen der Anzahl Gepäckstücke

So spektakulär die Menge wirkt, rechtlich ist sie unproblematisch. Weder verbotene Waren noch Unregelmässigkeiten wurden am Zoll festgestellt.

Entscheidend ist nicht die Anzahl Koffer, sondern deren Inhalt. Persönliche Gegenstände sowie korrekt deklarierte Waren dürfen grundsätzlich eingeführt werden, auch wenn es gleich dutzendweise Gepäckstücke sind.

Der kuriose Fall aus Thayngen zeigt damit vor allem eines: Selbst ein kleiner Kofferberg sorgt nicht automatisch für Ärger, solange alles seine Ordnung hat.

Ist dieser Artikel lesenswert?

Ja
Nein

Kommentare (0)

Neuen Kommentar schreiben

Diese Funktion steht nur Abonnenten und registrierten Benutzern zur Verfügung.

Registrieren