Naturpark Schaffhausen vereint 16 neue Betriebe unter seiner Flagge
Das Partnersystem des Regionalen Naturparks Schaffhausen wächst weiter: Per 19. Februar treten 16 Betriebe dem Netzwerk regional verankerter Betriebe bei. Voraussetzung ist ein starkes und nachhaltiges Engagement für die Region.
Per 19. Februar zählen 16 Schaffhauser Unternehmen neu zu den Partnern des Regionalen Naturparks. Sie zeichnen sich durch ihr lokales Engagement und nachhaltige Wertschöpfung aus, die vom Naturpark überprüft werden. Wie dieses Engagement aussieht, ist jeweils individuell, wie Naturpark-Geschäftsführer Christoph Müller, sagt. «Bei Gastrobetrieben kontrollieren wir natürlich, ob sie ihre Zutaten auch in der Region einkaufen. Bei einer Druckerei achten wir dann vielleicht eher darauf, ob Strom und Druckerfarbe auch aus vernünftigen Quellen stammen.» Auch die Anstellungsbedingungen und ob Unternehmen beispielsweise Personen mit Beeinträchtigungen anstellen, fliesse in die Entscheidung mit ein.
Die neu aufgenommenen Unternehmen aus den Bereichen Handwerk, Gastronomie, Landwirtschaft und Dienstleistung sind die Alp Babental (Schleitheim), das Begegnungszentrum Rüdlingen, die Bergtrotte Osterfingen, das Bistro Storchen (Löhningen), das Gattersagi Museum (Buchberg), das Restaurant Mühle (Wunderklingen), das Hotel Holzscheiter (Lottstetten), der Verein Landfrauen Apéro Schaffhausen in Wilchingen, der Lindenhof Simmler (Buchberg), der Obsthof Henes (Lottstetten), der Randemerhof (Hemmental), die Tanne Schaffhausen, der Biohof Tappolet (Wilchingen), das Weinfasshotel Waldmeier (Trasadingen), das Weinfasshotel Rüedi und Durman BBQ & Grill Catering (Thayngen).
Insgesamt sind 24 Unternehmen Partner des Regionalen Naturparks Schaffhausen. Sie profitieren von der Partnerschaft, indem sie glaubhaft aufzeigen können, dass sie in der Region nachhaltige Wertschöpfung generieren. «Sie können sagen: ‹Wir stehen für eine gewisse Regionalität und Du konsumierst als Gast nachhaltig›», so Müller.
Touristen aufs Land bringen
Der Naturpark selbst will mit seinen Partnerbetrieben möglichst viele Touristen weg von den gängigen Schaffhauser Hotspots und hin aufs Land bringen. Dazu gestaltet der Naturpark Wanderkarten und Wege, entlang denen Besonderes erlebt und gesehen werden kann. Ein Beispiel ist der Genusspfad «Savurando», der durch den Reiat führt und entlang dessen verschiedene regionale Produkte von verschiedenen Produzenten degustiert werden können.
