Neu-Cheftrainer David Sesa packt an: Mit Ruhe und harter Arbeit zurück zur Erfolgsspur

Tobias Erlemann | 
Lesenswert
Noch keine Kommentare

David Sesa ist voll eingestiegen als Trainer beim FC Schaffhausen. Die ersten Trainings sind absolviert, kleinere Fortschritte sind schon zu erkennen. Doch wo hat es noch Vakanzen?

Die Zeit verfliegt, bereits seine zweite Vorbereitungswoche als neuer Cheftrainer beim FC Schaffhausen ist für David Sesa angebrochen. Im Interview mit dem Schaffhauser Fernsehen gibt er Auskunft darüber, wie er sich schon in der Munotstadt integriert hat. «Schaffhausen ist eine schöne Stadt», so der 52-Jährige. «Und auch vom Umfeld wurde ich super aufgenommen. Ich fühle mich schon jetzt sehr wohl beim FCS, zumal auch die Infrastruktur aussergewöhnlich gut ist mit dem Stadion.»

Aber der Ex-Nationalspieler ist natürlich nicht da, um die schöne Stadt zu geniessen, sondern um den sportlichen Erfolg zurückzubringen. Nach dem Abstieg steht man aktuell nur auf Platz 12 in der Tabelle der Promotion League. Von einer angestrebten Spitzenposition ist man doch weit entfernt. Dennoch blickt Sesa optimistisch auf die Rückrunde. Die Leistungstests und auch die ersten Auftritte seiner Equipe in den Trainings hätten ihn positiv gestimmt, sagt der gebürtige Zürcher: «Die meisten Spieler im Kader kenne ich, auch wenn ich bis auf Timo Harperink noch keinen trainiert habe. Das macht es einfacher, wir wollen die Vorbereitung nutzen, um dann für das erste Rückrundenspiel gegen Kreuzlingen parat zu sein», so Sesa. Attribute wie Stabilität und Ruhe sind ihm wichtig.

«Zwei Stürmer sind gegangen, diese werden wir sicher noch ersetzen.»

David Sesa, Trainer FC Schaffhausen

In den kommenden 17 Spielen wird es darum gehen, erfolgreicher Fussball zu spielen und auch mehr Konstanz in die Leistungen zu bringen. Immer wieder spricht Sesa selbst davon, es brauche Ruhe im Verein, er wolle durch harte Arbeit das Team voranbringen. Und Schlagworte wie Zusammenhalt und Stabilität fallen. Eigenschaften, die auch ihn als Trainer auszeichnen. So springt er an der Seitenlinie nicht wie Rumpelstilzchen umher, sondern seine Anweisungen sind klar und strukturiert. Dies seien auch Erfahrungen aus seiner eigenen Spielerkarriere, sagt der 52-Jährige.

Als Profi war er Stürmer. So wird es ihn besonders wurmen, wenn er auf die Offensivstatistik schaut: 17 Spiele, nur 21 Tore. Braucht es noch einen neuen Torjäger? «Zwei Stürmer sind gegangen, diese werden wir sicher noch ersetzen», freut sich Sesa auch auf neues Personal.

Ist dieser Artikel lesenswert?

Ja
Nein

Kommentare (0)

Neuen Kommentar schreiben

Diese Funktion steht nur Abonnenten und registrierten Benutzern zur Verfügung.

Registrieren