Fahrausweis weg, Verfahren am Hals: Zürcher baut Unfall auf der A4 bei Schaffhausen – und fährt einfach davon
Am Dienstagabend verlor ein Autofahrer auf der A4 in Richtung Zürich die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einer Wand. Der Mann fuhr dann pflichtwidrig weiter, konnte aber von der Polizei aufgespürt werden.
Kurz vor 19 Uhr am Dienstagabend kam es in Schaffhausen bei der Autobahnauffahrt im Bahntal zu einem Alleinunfall eines Zürcher Autofahrers.
Wie die Schaffhauser Polizei schreibt, hatte es der 52-Jährige noch nicht mal auf die Autobahn geschafft, als er wegen zu hoher Geschwindigkeit auf der Auffahrt in Richtung Cholfirsttunnel die Kontrolle über sein Auto verlor, das zu schleudern begann.
Daraufhin fuhr der Mann zuerst nach links über die Verkehrsinsel und überquerte dann die beiden stark befahrenen Spuren der A4, ehe er die Betonwand rammte und zum Stillstand kam. Unerlaubterweise machte sich der Zürcher dann aber einfach via Fäsenstaubtunnel aus dem Staub und kümmerte sich nicht um die verursachten Schäden.
Mehrere Autofahrer, die den Unfall beobachtet hatten, meldeten den Vorfall aber der Schaffhauser Polizei, die umgehend die Ermittlungen einleitete. Mit Hilfe der Kantonspolizei Zürich konnte der unverletzte Mann rund 1,5 Stunden nach seinem Unfall mit Fahrerflucht an seinem Wohnort in Zürich aufgefunden werden.
Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Er musste wegen eines Verdachts auf Fahren im fahrunfähigen Zustand eine Blut- und Urinprobe abgeben. Ausserdem wurde ihm der Fahrausweis abgenommen.