Alles läuft gegen den FC Schaffhausen: Die Munotstädter kassieren eine bittere 0:3-Niederlage beim FC Bavois

Tobias Erlemann | 
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Ganz bitterer Nachmittag für den FC Schaffhausen. Bild: David Ruh

Eine frühe Rote Karte für Colin Odutayo, dazu einige weitere merkwürdige Schiedsrichterentscheidung. Es ist ein gebrauchter Tag für den FC Schaffhausen, der mit 0:3 in Bavois verliert.

Noch lange nach dem Schlusspfiff diskutierten die FCS-Verantwortlichen mit Schiedsrichter Yannick Carrard. Denn dieser war nicht ganz unbeteiligt an der 0:3-Niederlage des FC Schaffhausen beim FC Bavois.

So waren die Schaffhauser eigentlich ganz gut drin in der Partie, ein Unterschied zum vermeintlichen Spitzenteam der Liga, Bavois steht immerhin auf Platz 3. der Tabelle, war nicht zu erkennen. Doch dann zückte Carrard nach 24. Minuten die Rote Karte für Colin Odutayo, taxierte ein Wegschubsen eines Gegenspielers, der zuvor gefoult hatte, als Tätlichkeit. 

Für mehr als 60 Minuten mussten die Munotstädter also mit einem Mann weniger spielen. Zur Pause konnte man noch das 0:0 halten. Doch direkt nach Wiederbeginn sorgte Bavois mit einem Doppelschlag für die Entscheidung, wobei Treffer Nummer zwei durch Allen Eleout ebenso für Gesprächsstoff sorgte. Denn der Bavois-Stürmer nahm vor seinem Torschuss klar die Hand zur Hilfe, der Referee stand mit freiem Sichtfeld nur fünf Meter vom Schützen entfernt, übersah dessen Vergehen aber generös.

Für den FCS bleibt die Erkenntnis: Kämpferisch war es ein Fortschritt im Gegensatz zu den letzten Spielen. Auch spielerisch war es ganz passabel, bis zum Platzverweis. Und aufgesteckt hat man auch zu keiner Zeit, auch wenn das Spiel früh entschieden war. Punkte gibt es für das kämpferische Element aber keine, so verharren die Schaffhauser weiter im Niemandsland der Tabelle, während Bavois weiter ganz vorne mitmischt.

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Kommentare (1)

Markus Meier Sa 25.10.2025 - 20:52

Und wöchentlich grüsst das Murmeltier. Leider muss man sich langsam an die Niederlagen gewöhnen und der FCS rutscht immer tiefer in der Tabelle. Das schmerzt. Gemäss Sportchef steht man nicht unter Zeitdruck bezüglich der Trainersuche. Langsam zweifle ich daran, ob Herr Haas die richtige Person ist für die Suche eines neuen Trainers. Bei den neuen Spielern hat sich vielfach gezeigt, dass diese „noch“ nicht die Qualitäten haben, um das anfänglich vorgegebene Ziel mit dem sofortigen Wiederaufstieg anzustreben. Da muss man sich auch fragen, ob Herr Haas der richtige Sportchef ist. Kommt Zeit, kommt Rat.

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