Wie viel Bildschirmzeit ist vernünftig? Vater und Tochter finden keinen gemeinsamen Nenner

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Folge 2: Meine beste Freundin: das Smartphone

«Muss ich akzeptieren, dass meine Tochter mehr Zeit mit dem Handy verbringt, als mit ihren besten Freundinnen?» - Vater Alex findet drei Stunden Bildschirmzeit viel, Tochter Lorine: «Ächt jetzt?! – drei Stunden ist voll normal, und lowkey nicht soo deep.» Vater Alex und Tochter Lorine Blunschi werden sich über eine «vernünftige Bildschirmzeit» nicht einig.

Im Generationenpodcast «Ächt jetzt?!» diskutieren sie, ob grundlegende Fähigkeiten verloren gehen, wenn die Generation Alpha (ab 2012) alle Aufgaben ans Handy delegiert und der Vater muss zugeben, dass er pro Tag eine enorm hohe Bildschirmzeit hat – PC inklusive.

Gesponsert wird der Podcast von der Mobiliar, Raiffeisenbank Schaffhausen und Georg Fischer.

In 14 Tagen, also am 18. März, erscheint die dritte Folge. Hier gibt es alle Folgen auf einen Blick.

Lorine (2012)

Lorine besucht aktuell die 2. Sek Uhwiesen, steckt mitten in der Berufswahl (Schnupperlehren / Berufsorientierung, BIZ Besuche, Berufsmesse etc.). Sie leitet in Flurlingen die Jugendriege, verbringt sehr gerne viel Zeit mit ihren Freundinnen. Liebt den Winter mehr als alle andere Jahreszeiten und findet Schnee grossartig. Die Eltern sind in dieser Phase des Lebens maximal semi-spannend.

Alex (1980)

Alex ist selbständiger Kommunikationsexperte und Moderator, tritt als «Generationenübersetzer» an Events und bei Firmen auf. Er coacht und hilft Firmen beim Generationenmanagement. Ex-SRF 3 und Ex Radio Munot – mehr als 25 Jahre in den Medien tätig. Schaut mehr Sport am Bildschirm als er sollte, macht selbst weniger Sport als er sollte. Interessiert sich sehr für aktuelle Entwicklungen in der Gesellschaft rund um Generationen.

Sie sind gefragt!

Gibt es in Ihrer Familie auch ein Thema, das oft für Diskussionen sorgt? Oder haben Sie Feedback zum Podcast? Alex, Lorine und wir freuen uns auf Ihre E-Mail an: [email protected]

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Kommentare (1)

Schmidt Peter Do 05.03.2026 - 09:51

**Kritischer Kommentar zu einem Podcast über Familienprobleme**

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Interesse, aber auch mit grossem Erstaunen habe ich festgestellt, dass eine Person, die selbst weder verheiratet ist noch nach meinem Eindruck traditionelle Familienwerte vertritt, einen Podcast über Familienprobleme moderiert. Aus meiner persönlichen Erfahrung, ich war mehrfach in seinem Umfeld, weiss ich, dass er in Gesprächen häufig sehr positiv über bestimmte gesellschaftliche Lebensmodelle spricht, während klassische Familienwerte eher spöttisch dargestellt wurden.

Gerade deshalb stellt sich für mich die Frage, mit welcher Glaubwürdigkeit jemand in der Öffentlichkeit über familiäre Herausforderungen sprechen kann, wenn er selbst nach aussen hin kaum Bezug zu diesen Lebensrealitäten hat oder sie sogar relativiert. Eine offene und pluralistische Gesellschaft lebt selbstverständlich davon, dass unterschiedliche Lebensweisen respektiert werden. Dennoch halte ich es für legitim zu fragen, ob jemand ohne eigene Erfahrung oder ohne erkennbare Wertschätzung für das Thema wirklich die geeignete Person ist, um als Stimme für Familienprobleme aufzutreten.

Noch wichtiger erscheint mir jedoch die Rolle der Sponsoren. Wenn Unternehmen , insbesondere solche, die mit Geldern arbeiten, die letztlich von Kundinnen und Kunden bzw. Steuerzahlern stammen , solche Projekte unterstützen, sollten sie sich ebenfalls der Verantwortung bewusst sein, welche Inhalte sie fördern.

Daher möchte ich insbesondere die Sponsoren fragen: Nach welchen Kriterien entscheiden Sie, welche Projekte Sie finanzieren? Und halten Sie es für angemessen, Mittel für Formate einzusetzen, deren Glaubwürdigkeit und inhaltliche Ausrichtung für viele Menschen zumindest fragwürdig erscheinen?

Eine transparente Erklärung seitens der Sponsoren würde sicherlich dazu beitragen, Vertrauen zu schaffen und eine sachliche Diskussion zu ermöglichen.

Mit freundlichen Grüssen
Peter

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