Der Kanton wächst um gut 700 Einwohner

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Knapp um ein Prozent ist der Kanton Schaffhausen bezüglich der Bevölkerungszahl gewachsen.

Schaffhausen wächst um 700 Personen. Bild: Selwyn Hoffmann

80 830 Einwohner zählte der Kanton Schaffhausen Ende 2016 – das sind 708 Personen oder 0,9 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Im Jahr davor war die ständige Wohnbevölkerung um 0,4 Prozent gewachsen und hatte erstmals die 80 000er-Marke geknackt. Dieser Trend hat sich im vergangenen Jahr fortgesetzt, wobei das letzte das stärkste Wachstumsjahr seit 2013 ist. Dies hat gestern das Volkswirtschaftsdepartement mitgeteilt.

Das stärkste prozentuale Wachstum verzeichnete im Jahr 2016 die Gemeinde Ramsen (+4,7 Prozent). In absoluten Zahlen am stärksten zugelegt hat Thayngen mit +130 Personen, gefolgt von Beringen (+104) und Neuhausen (+97). Mit 2,3 Prozent ist der obere Kantonsteil mit Stein am Rhein am stärksten gewachsen, gefolgt von Klettgau und Reiat (beide +1,6 Prozent) sowie dem südlichen Kantonsteil (+0,3 Prozent). In der Stadt Schaffhausen betrug der Zuwachs dagegen nur 0,2 Prozent oder 58 Personen.

Ausländer treiben Wachstum an

Von den im letzten Jahr neu zugewanderten Personen waren 233 Schweizerinnen und Schweizer, 475 haben eine ausländische Staatsangehörigkeit. Insgesamt waren am Stichtag 31. Dezember 59 910 Personen Schweizer Bürger und 20 920 Personen Ausländer. Der Ausländeranteil betrug damit 25,9 Prozent und lag um 0,4 Prozent höher als im Vorjahr. Die grösste Gruppe stammte mit 6045 Personen aus Deutschland, gefolgt von den Italienern, den Mazedoniern und den ­Kosovaren.

Die Altersstruktur zeigte sich wie folgt: Unter 20 Jahre: 18,8 Prozent. 20- bis 64-Jährige: 60,9 Prozent. Über 65-Jährige: 20,3 Prozent. Mit über einem Viertel an unter 20-Jährigen erwies sich Merishausen als jüngste Gemeinde des Kantons. Der grösste Anteil von über 65-Jährigen war mit 24,8 Prozent nach wie vor in Stein am Rhein auszumachen.

Im Fünfjahresvergleich ist die Bevölkerung des Kantons Schaffhausen um 4,6 Prozent gewachsen. 21 der 26 Gemeinden wiesen ein positives Bevölkerungswachstum aus. An der Spitze dieser Entwicklung steht Beringen, ­gefolgt von Bargen und Stetten. Ein­wohner verloren haben Beggingen (-8,8 Prozent), Büttenhardt, Buchberg, Schleitheim und Buch.

 

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