Endlich mal wieder Zeit für…

Autor
Jessica Huber

Wenn der Sommer da ist bleiben viele Dinge liegen. Sei es die Hausarbeit oder der Sport, für alles ist es zu heiss. Doch nun kommt die Abkühlung und wir haben Zeit für den Alltag.

Bald kommt die Abkühlung. Archivbild: Zeno Geisseler

Das schöne Wetter zieht sich zurück und wir haben für zwei Tage nicht mehr den unbändigen Drang in die Badi zu gehen und alles rundherum zu vernachlässigen.

Endlich haben wir mal wieder Zeit für Dinge, wie …:

… Wäsche waschen bzw. wegräumen

Vom Wäscheständer leben – Wer hatte bei diesen Temperaturen schon Lust die Kleider zusammenzufalten und im Schrank zu deponieren. Viel zu anstrengend! Lieber benutzt man die gewaschenen Klamotten nach dem Trocknen gleich nochmals. Ein Vorteil, die Auswahl ist kleiner und man bzw. frau hat sich schneller für ein Outfit entschieden. Doch in den kommenden Tagen können wir endlich die Wäscheberge ordentlich auf- und wegräumen. 

 

… putzen

Rein in die Wohnung, Sachen hinschmeissen und raus um das gute Wetter bis zum Sonnenuntergang geniessen zu können. Eine Eigenschaft des Sommers, die wir lieben, jedoch auch viel Unordnung hinterlässt. Denn eine lange Aufenthaltszeit im trauten Heim gibt es nicht. Die Wohnung dient eher als Lagerraum und Schlafplatz. So kommt die Ordnung zu kurz. Doch nun zeigt sich das Wetter von seiner unschönen Seite, also gibt’s keine Ausreden mehr: Wischen, aufräumen und entsorgen ist angesagt.

 

… Sport

Man schwitzt schon ohne sich zu bewegen, weshalb sollte man sich bei 40 Grad  in einem überfülltes Fitnesscenter quälen? Genau, wenn das Wetter zu schön ist, wird der innere Schweinehund übermächtig und wir lassen uns von der Sonne verlocken, um das Training zu schwänzen. Doch nun sollten den unzähligen Pizzas am Rhein und Glacékugeln aus der Gelateria den Kampf angesagt werden.

 

… fernsehen ohne schlechtes Gewissen oder ins Kino gehen

Wenn die Temperatur an der 30 Grad Marke kratzt, Vögel zwitschern und Kinder im Quartier spielen, dann ist nicht die Zeit den TV anzuschalten. Dennoch gibt es Serien und tolle Filme, die wir aufgrund des tollen Wetters verpassen. Doch nun ist die Zeit gekommen! Endlich dürfen wir ohne Skrupel den Fernseher anwerfen und uns einen schönen TV-Abend machen. Ein zusätzliches Plus, man klebt nicht am Sofa, da es nicht mehr so heiss ist.

 

… mit der Decke schlafen

Apropos heiss. Wir lieben den Sommer. Aber ein grosser Nachteil ist, dass die meisten Schweizer Häuser nicht mit Klimaanlagen ausgestattet sind. Im langjährigen Mittel (1981 bis 2010) gibt es laut Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie im Flachland der Alpennordseite zwischen keiner und einer Tropennacht pro Sommer. Deshalb lohnt sich auch keine Klimaanlage. Dennoch sind wir es nicht gewohnt, warme Nächte zu haben. Und so wird der Schlaf zu einer schwitzenden Odyssee. Gerade diejenigen, die es sich nicht gewohnt sind ohne Daunendecke zu schlafen, erleben im Sommer schweisstreibende Nächte. Darum freuen wir uns auf heute Abend, wenn die Temperatur sinkt und man sich in die Decke kuscheln kann ohne zu schwitzen.

 

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