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Swiss-O-Week mit Wetterglück abgeschlossen

OL in den Alpen macht mehr Spass, wenn die Sonne scheint. Regen und Nebel erschweren die Aufgaben, die an sich schon anspruchsvoll sind. Die Swiss-O-Week 2021 profitierte von fünf sonnigen Tagen. Entsprechend gut war die Stimmung. Yvonne Altmann, Gemeindepräsidentin von Arosa zollte den rund 2000 OL-Läuferinnen und 300 HelferInnen uneingeschränkten Respekt. Die OL-Familie ist gemäss ihrer Aussage auf der Website der Swiss-O-Week äusserst positiv aufgefallen – insbesondere wegen ihrem disziplinierten Pandemie-Verhalten und den fröhlichen Gesichtern im Dorf. Annick Meister war bei den Juniorinnen die einzige Läuferin der Region, die regelmässig vorne mithalten konnte. Sie musste jedoch auch in den Etappen vier bis sechs die Überlegenheit ihrer Kader-Kolleginnen Sanna Hotz und Corina Hüni anerkennen. Entsprechend blieb sie in der Gesamtwertung im dritten Rang. Bei der Elite liessen sich die international bewährten Athleten Martin Hubmann und Sabine Hauswirth als Gesamtsieger feiern. Die letzte Etappe erlaubte am Start den Blick von Arosa hinüber nach Flims: Dort wird im Juli 2023 parallel zu den OL-Weltmeisterschaften die nächste Swiss-O-Week stattfinden. (me)

(27. Juli)

Starke Leistungen am Wochenende

Am Samstag fand der Stockhorn Halbmarathon statt, die mehr als 1500 Höhenmeter und 21.1 km teilten sich ­Fabienne Vonlanthen und Raffael Brandenberger. Schlussendlich hat es für den 3. Platz in der Staffel gereicht Zudem lief Fabienne Vonlanthen am Sonntag noch den Seelauf in Kesswill. Platz 1 und ein Streckenrekord waren das überragende ­Ergebnis. (pd)

Fabienne Vonlanthen. Bild: zVg

(27. Juli)

Nächste Etappe bei der Swiss-O-Week

Schaffhauser Bahnleger in Arosa. Nachdem die erste Etappe noch im Nebel stattfand, ist an der Swiss-O-Week in Arosa das schöne Wetter angekommen. Das war auch nützlich so, denn die dritte Etappe fand unterhalb der berühmten Hörnli-Hütte in felsigem Gebiet statt und nannte sich die «Rockige». Für die kleine Truppe der OLG Schaffhausen war sie insofern besonders, als ihr Mitglied Andreas Herzog zusammen mit dem ehemaligen Kaderläufer Raffael Huber von der OLG Säuliamt auf der neuen Karte als Bahnleger amtete. Und deshalb natürlich nicht am Start stand. Orientierungstechnisch erwies sich die Etappe erwartungsgemäss als schwierig, auch die Höhenluft war zu berücksichtigen. Annick Meister steigerte sich bei den Juniorinnen auf den zweiten Rang. Gelingt ihr in den verbleibenden drei Etappen ab heute Donnerstag einmal ein schneller Start, liegt der Sprung auf den ersten Rang vielleicht sogar drin. Arosa unterstützt den OL-Sport seit Langem. Es fanden schon Schweizer Meisterschaften und Weltcuprennen im Bündner Kurort statt. Die Swiss-O-Week mit ihren 2000 Teilnehmern ist ein neuer Höhepunkt. Die vielen neuen Karten werden Arosa in Zukunft für Trainingslager von Vereinen und Auswahlkadern attraktiv machen. (me)

Nur Ersatzläuferin 

Kein Glück hatte die OL-Läuferin Annick Meister von der OLG Dachsen bei den Selektionen für die Juniorinnen-Weltmeisterschaften, die vom 4. bis 11. September in der Türkei, in der Nähe von Istanbul, stattfinden sollen. Sie ist als erste Ersatzläuferin nominiert, kommt also nur zum Zug, wenn sich eine von ihren sechs nominierten Kolleginnen verletzen sollte. Das war in den letzten Jahren nie der Fall und das erhofft sich natürlich auch niemand. Infolge der Verschiebung der WM um fast zwei Monate wurden zwei zusätzliche Selektionsläufe angesetzt. Meister gelang im Gurnigel eine ansprechende Leistung mit einem vierten Rang. Über die Mitteldistanz in Grindelwald musste sie sich jedoch mit dem zehnten Rang begnügen. Das reichte nicht für eine Selektion. Annick Meister erhält nächstes Jahr noch einmal eine Chance, sich für die WM zu qualifizieren. Diese ist im Juli 2022 in Portugal geplant. (me)

Schaffhauser Olympionikin

Marianne Fankhauser-Gossweiler (dfk-Bild) hat Schweizer Sportgeschichte geschrieben. Denn die Schaffhauser Dressurreiterin war die erste Schweizer Reiterin, die an Olympischen Spielen startete. Das war im Oktober 1964, also genau vor 57 Jahren. In diesen Tagen wurde die Geschichte der damals 21-jährigen Reiterin wieder aufgegriffen. Und Fankhauser Gossweiler hat viel zu erzählen. Sie war die einzige Frau im 65-köpfigen Schweizer Aufgebot. Spannend ist auch die abenteuerlich anmutende Flugreise nach Tokio. Während die Tiere der heutigen Olympiastarterinnen und -starter in 14 Stunden in Tokio sind, dauerte der Flug Mitte der 1960er-Jahre 60 Stunden mit mehreren Zwischenstopps. Marianne Fankhauser-Gossweiler ist auch mit 78 noch immer aktiv. Letztmals war sie 2019 als Botschafterin der Youth Olympic Games in ihrer Heimatstadt Schaffhausen. (dfk)

Junioren Sommer-Camp

19 Juniorinnen und Junioren trafen sich in der ersten Sommerferienwoche bei wechselhafter Witterung beim TC Diessenhofen zum ersten Tennis-Sommer-Camp 2021. Mit dem Leiterteam der Tennisschule Daniel Fancsy wurde von Montag bis Donnerstag professionell an der Technik und Ausdauer gefeilt, bevor am Freitag der TCD-Nachwuchs beim abschliessenden Turnier das Gelernte umsetzte. «Ein voller Erfolg und wieder viel zu schnell vorbei», waren die Abschlussworte von Tennislehrer Fancsy, der mit seinem Team bereits in den Planungen für das Junioren Sommer-Camp in der letzten Ferienwoche im TC Belair Schaffhausen steht. (pd)

2000 Läufer und Läuferinnen an der Swiss-OWeek

Am Sonntag wurde sie nun also gestartet, die diesjährige Swiss-O-Week. Der Anlass, der traditionell als 6-Etappen-OL in den Schweizer Alpen durchgeführt wird, war lange Zeit gefährdet. Umso grösser war die Erleichterung, als grünes Licht gegeben wurde. So laufen nun etwas mehr als 2000 Läuferinnen und Läufer um Erfolgserlebnisse. Um zur Startnummer zu kommen, mussten alle Teilnehmenden, die mehr als 16 Jahre alt sind, ein gültiges Covid-Zertifikat vorlegen. So hoffen die Veranstalter, ohne Zwischenfälle durch die Woche zu kommen. Zum Auftakt stand ein Sprint auf dem Programm. Dabei wurde nicht im Dorf gelaufen, sondern in kleinen Waldpartien und auf dem Golfplatz von Arosa mit Ziel beim Sportzentrum. Höhenkurven und Felspartien mussten interpretiert werden, zudem ging es vorwiegend abwärts, was die Kontrolle erschwerte. Annick Meister aus Dachsen lief zum Auftakt im Feld der Juniorinnen (15 Startende) auf den dritten Rang. Sie verlor mehr als eine Minute auf die Juniorinnen-WM-Teilnehmerinnen Corina Hüni und Sanna Hotz. Ein grosser Teil der Zeit ging bereits beim schwierigen Start bis zum zweite Posten verloren. Auf das Podest liefen zudem Marcel Tschopp von der OLG Dachsen bei H45 und Andreas Herzog von der OLG Schaffhausen bei auf der kurzen Bahn der Männer. (me)

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