Schweizer gehen im Teamwettkampf leer aus

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Autor
Daniel Zinser

Bis zum Halbfinale des heutigen Teamwettkampfs in St. Moritz sah es so aus, als würden die Schweizer bereits die nächste Medaille einheimsen. Danach verloren die Schweizer aber zweimal und mussten sich mit dem vierten Rang begnügen.

Die Enttäuschung über den vierten Platz ist den Schweizer Athleten anzusehen. Bild: Key

Im als Parallel-Riesenslalom ausgetragene Team-Wettkampf, in dem jeweils zwei Athletinnen und zwei Athleten ihre Nation vertreten, standen die Medaillenchancen der Schweizer gut. Immerhin hatten die Eidgenossen mit Luca Aerni und Wendy Holdener zwei Weltmeister in ihrem Team. Der Start gelang dann auch hervorragend. Gleich mit 4:0 wurden die Kroatien aus dem Wettbewerb verabschiedet. Im Viertelfinal gegen die starken Kanadiere wurde es dann spannend. Nach vier Läufen stand es 2:2.Da aber Rainer Schmidiger und Wendy Holdener die besseren Zeiten als die beiden Sieger der Kanadier aufzuweisen hatten, gelang der Schweiz den Vorstoss ins Halbfinale. Auch hier stand es nach vier Rennen 2:2. Leider waren diesmal die Hundertselsekunden auf der Seite der Slowaken und so war der Traum von der nächsten Goldmedaille ausgeträumt. Die Hoffnung bestand jedoch noch, wenigstens eine bronzene Auszeichnung zu gewinnen. Doch auch dieses Hoffnungen wurden schnell zerschlagen. Die Schweden waren im Kleinen Final einfach zu stark und so war die Bronzemedaille nach drei Läufen und dem 0:3 schon weg. Rainer Schmidiger machte zum Schluss zwar noch den Ehrenpunkt für die Schweizer, mehr lag aber nicht mehr drin. Und so blieb zum Schluss nur der unglückliche vierte Rang. Als kleiner Trost für die Schweizer Fans kann man aber das Abschneiden der Österreicher sehen. Die härtesten Konkurrenten im Medaillenspiegel schieden bereits im Viertelfinale aus. 

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