Wir bieten künftig Zimmer an – für Bienen

Publiziert am
Autor
Maria Gerhard

Um für viel Leben auf der SN-Dachterrasse zu sorgen, haben wir ein Bienenhotel gebaut. Jetzt hoffen wir auf regen Betrieb.

Klein, aber sehr fein: Unser Bienenhotel haben wir unter der Regenrinne angebracht, damit es vor Wind und vor allem Regen geschützt ist. Bild: Zeno Geisseler

Was kostet eigentlich ein Zimmer in einem Bienenhotel? Gibt es eine Biene, die die Räumlichkeiten jeden Tag säubert? Mit solchen essenziellen Fragen haben wir uns in dieser Woche bei den Dreharbeiten zu «Gartengeschichten» befasst. Um für etwas mehr quirliges Leben auf der SN-Dachterrasse zu sorgen, haben wir nämlich ein Bienenhotel errichtet. Erst dachten wir an ein zehnstöckiges Luxusressort mit Nektar-Bar, aber da unser Budget dann doch recht begrenzt ist, haben wir uns für einen einfachen Bausatz aus dem nächsten Baumarkt entschieden. Der Vorteil: In kaum einer halben Stunde stand die hölzerne Behausung. Für Bienen rangiert sie – aufgrund der wirklich sehr gewöhnlichen Ausstattung – wohl eher im Jugendherbergen-Segment. Aber dafür garantieren wir auch den ganzen Tag Sonneneinstrahlung. Ausserdem stehen unsere Beete in nächster Nähe, die ja irgendwie auch eine Nektar-Bar darstellen.

Damit unsere geflügelten Kollegen in ihren Betten nicht nass werden, haben wir das Hotel übrigens direkt unter der Regenrinne angebracht. Da weht, wenn überhaupt, nur ein leichter Wind.

 

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