Sukkurs fürs Schaudepot

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Schaffhauser N…

Das Schaudepot St. Katharinental steht auch Schulklassen offen. Für 2018 wird neu die Windler-Stiftung die Kosten für Führungen und Workshops von Schaffhauser Klassen übernehmen.

Im Schaudepot St. Katharinental kann man Leben und Arbeit vor 100 Jahren plastisch nachvollziehen. Die Windler-Stiftung unterstützt die Führungen für Jugendliche neu mit einem namhaften Betrag. Bild: zvg

Das Historische Museum Thurgau beherbergt im Schaudepot St. Katharinental die umfangreichste volkskundliche Sammlung der Nordostschweiz. Neu bietet es auch auf den Lehrplan abgestimmte Angebote für Schulklassen an. «Wir sind sehr froh, dass die Windler-Stiftung Schaffhauser Schulen mit einem namhaften Beitrag unterstützt», sagt Gabriele Keck, Direktorin des Historischen Museums Thurgau. «Die Stiftung übernimmt 2018 die Kosten von 100 Franken pro Führung im Schaudepot St. Katharinental vollumfänglich.» Das sei ein Glücksfall, meint Keck, zumal ihr neues Angebot speziell auf den Lehrplan abgestimmt sei. Der Kanton Thurgau hat die Führungen für die Schulklassen im Thurgau bisher schon aus dem Lotteriefonds unterstützt, nun gibt es das Angebot für die Klassen aus dem Kanton Schaffhausen zum Null- tarif – dank der Windler Stiftung.

«Dieser positive Entscheid beruht auf einer Einschätzung der Abteilung Schulentwicklung des Kantons Schaffhausen, die den handlungs- und erlebnisorientierten Ansatz im Schaudepot und die Anpassung der Angebote an den aktuellen Lehrplan herausstreicht», sagt Keck. In fünf verschiedenen Führungen und einem Workshop können Schulklassen aller Stufen Leben und Arbeit in der Nordostschweiz vor 100 Jahren nachvollziehen. Von alten Berufen über die Mobilität, den Stellenwert des Apfels und den harten Kinderalltag bis hin zur Industrialisierung – das Schulangebot ist thematisch breit gefächert.

Schon bisher haben auch Schaffhauser Schulen die Gelegenheit wahrgenommen, das Schaudepot zu besuchen, das laut Keck ideal liegt und dank der eigenen Bahnhaltestelle St. Katharinental gut erreichbar ist. Nun könnten die Schaffhauser das Angebot vermehrt nutzen. «Wir haben bereits Anfragen und Buchungen für 2018», sagt Keck. «Auch für eine Projektwoche». Wegen der ungeheizten Räumlichkeiten sind Führungen aber nur von Anfang März bis Ende Oktober möglich.(efr.)

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