Gemeinderat zeigt neue Turnhalle

Autor
Luc Müller

Die neue Dreifachturnhalle soll rund 9,4 Millionen kosten. Das Beringer Parlament entscheidet nächste Woche, letztes Wort hat das Volk.

Direkt neben dem Schulhaus Zimmerberg II (links) soll die neue Dreifachturnhalle in Beringen zu stehen kommen. Die alte Turnhalle soll dabei abgebrochen und durch diesen Neubau ersetzt werden. Bild: zvg

Die in die Jahre gekommene Turnhalle beim Schulhaus Zimmerberg I soll durch einen Neubau ersetzt werden. Bereits 2013 wurde in der Studie «Potenzialaktivierung Beringen» der Bedarf an einer neuen Halle mit Mehrfachnutzung aufgrund der Schulnutzung wie auch der Vereinsnutzung hingewiesen. Nun ist klar, welche Form von Turnhalle der Beringer Gemeinderat anstrebt: Es soll eine Dreifachturnhalle werden. Im Neubau sollen auch eine Schulbibliothek und eine Schulküche Platz finden. Der Bruttobaukredit beläuft sich auf rund 9,4 Millionen Franken. An den Bau gibt es Subventionen vom Kanton (925 000 Franken) und aus dem Swisslos Sportfonds des Kantons Schaffhausen (60 000 Franken), sodass die Nettokosten bei 8,36 Millionen liegen.

Urnenabstimmung im März 2018

An der Einwohnerratssitzung vom Dienstag, 12. Dezember, wird das Parlament über das Kreditbegehren des Gemeinderates befinden. Bei einem Ja wird das Volk aber das letzte Wort haben: Die Urnenabstimmung ist auf den 4. März 2018 terminiert. Läuft alles nach Plan, soll im Frühjahr 2019 Baubeginn soll und die Halle auf Schulbeginn Sommer 2020 fertig sein.

Nachdem der Gemeinderat das Raumprogramm festgelegt hatte, wurde ein Testplanverfahren durchgeführt, an dem sich fünf Teilnehmer beteiligten. Eine Fachjury hat sich auf ein Projekt festgelegt. «Das Projekt bestach durch ein durchdachtes Gesamtkonzept mit einem einfachen, funktionellen Grundriss und einer überzeugenden Architektursprache», schreibt der Gemeinderat in der Vorlage zuhanden des Beringer Parlaments. Der Neubau sieht drei Geschosse vor, die von aussen direkt zugänglich sind. Das Projekt sei noch nicht bewilligungsfähig, sondern stelle ein Vorprojekt dar, das auf die konstruktive Machbarkeit und auf grobe Mängel überprüft wurde. Zur Ausarbeitung einer Vorlage für eine Urnenabstimmung wird der Planungskredit von 340 000 Franken verwendet, den der Einwohnerrat im März genehmigt hat.

Der Gemeinderat hat den Kostenunterschied für eine Zweifach- oder Dreifachturnhalle abgeklärt. Die Mehrkosten für eine Dreifachnutzung belaufen sich auf 400 000 Franken. Für den Schulbetrieb und die aktuelle Auslastung durch die Vereine würde eine Zweifachhalle reichen. Wenn jedoch die Bedürfnisse der Vereine berücksichtigt würden, welche die Halle vermehrt nutzen möchten, sei eine Dreifachhalle schon heute notwendig und sehr gut ausgelastet, so der Gemeinderat.

 

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