Verhaltensregeln für Facebook und Co.

Publiziert am
Autor
Daniel Zinser

Der Gebrauch von sozialen Medien kann manchmal eine Herausforderung sein. Umso mehr, wenn man ein politisches Amt ausübt oder in der Öffentlichkeit steht. Wir haben dazu fünf Verhaltensregeln aufgeschrieben.

Im Umgang mit den sozialen Medien ist Vorsicht geboten. Bild: Pixabay

Überlegen Sie sich gut, was Sie veröffentlichen oder kommentieren

Ein Grossteil von Facebook und Twitter sind öffentlich einsehbar. In Gruppen wie «Du bist ein Schaffhauser, wenn ...» können tausende Personen Ihren Beitrag sehen. Mit der Teilfunktion können unzählige Personen aus der ganzen Welt erreicht werden. Überlegen Sie sich aus diesem Grund sehr gut, was Sie mit der Öffentlichkeit teilen wollen und was Sie lieber mit ihren Kollegen in einem kleinen Kreis diskutieren.

 

Verzichten Sie auf unnötige Diskussionen

Facebook ist mit seiner Kommentarfunktion wie gemacht für lange Diskussionen. Oftmals sind diese Diskussionen aber sinnlos, da dabei kaum ein erstrebenswertes Resultat herauskommt. Immer wieder beobachtet man ausserdem Missverständnisse, die in einem persönlichen Gespräch nicht auftauchen. Verzichten Sie daher auf längere Diskussionen auf Facebook.

 

Achten Sie auf Ihren Ton

Auf den sozialen Medien vergessen viele Menschen ihre guten Manieren. In der angeblichen Anonymität wird der Ton in den Kommentaren rauer und vielfach sogar beleidigend. Bleiben Sie beim kommentieren stets sachlich, freundlich und fair und überlegen sich immer gut, wer alles mitlesen kann.

 

Nutzen Sie die sozialen Medien mit Bedacht

Wenn jemand auf den sozialen Medien andauernd aktiv ist, erweckt das schnell den Eindruck, die Person hätte den lieben langen Tag nichts Besseres zu tun. Nicht jedes Selfie oder Food-Foto muss mit der Community geteilt werden und nicht alle Beiträge müssen Sie kommentieren. Seien Sie daher auf den sozialen Medien lieber zurückhaltend unterwegs und werden nur aktiv wenn Sie es wirklich wichtig finden. 

 

Nerven Sie Ihre Freunde nicht

Die sozialen Medien haben sich über die Jahre stets entwickelt. Im Zentrum steht dabei jeweils die Interaktion zwischen Freunden. Freunde können zu Konzerten oder zu Spielen eingeladen werden, auf Fotos markiert werden und so weiter. Halten Sie sich dabei aber unbedingt zurück. Es gibt nichts was auf den sozialen Medien mehr nervt, als wöchentliche Einladungen zu einem «Bau dir einen Bauernhof»-Spiel oder ominösen Partys irgendwo in Zürich.

 

Der Extrapunkt für Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen

Stehen Sie aufgrund ihres Berufs oder einer politischen Tätigkeit in der Öffentlichkeit, sind die oben genannten Regeln unbedingt und noch viel genauer einzuhalten. Überlegen Sie sich sehr genau, was sie öffentlich machen und denken Sie dabei immer daran, dass auch Journalisten und Freunde von Journalisten die sozialen Medien zu nutzen wissen. Unbedachte Äusserungen auf den sozialen Medien haben schon manch einer Person ihr politisches Amt oder sogar ihren Job gekostet.

 

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